Freitag, 03.04.2020 11:44 Uhr

Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V.

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Bad Homburg, 12.03.2020, 18:59 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 4108x gelesen
Hörsaal mit Kunststoffbestuhlung
Hörsaal mit Kunststoffbestuhlung  Bild: pixabay.com

Bad Homburg [ENA] Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. zog Bilanz in seiner Jahreswirtschaftspressekonferenz.   Dabei handelt es sich um die Bilanz der Kunststoffverarbeitung in Deutschland für das Jahr 2019.   Der Branchenumsatz ging im vorigen Jahr um 1,2 % auf 65,1 Milliarden Euro zurück.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Deutschland ca. 14,6 Millionen Tonnen Kunststoffe verarbeitet.   Die Anzahl der Beschäftigten blieb jedoch auf einem hohen Niveau. Die Kunststoffverarbeitende Industrie beschäftigte 2019 etwa 336 000 Mitarbeiter. Im Rahmen der Pressekonferenz wurden aktuelle Herausforderungen der Branche und ihrer Segmente analysiert. Das Jahr 2019...

Debatte über Kunststoffe und Auswirkungen

...war zum einen geprägt von einer breiten und teilweise äußerst emotional geführten Debatte über Kunststoffe und ihre Auswirkungen auf Mensch und ihre Umwelt. Zum Anderen wirkt sich die aktuell schwierige Wirtschaftslage wichtiger Kundenindustrien der Kunststoffverarbeiter, u.a. der Automobilindustrie und des Maschinenbaus, auf die Konjunktur und das Geschäftsklima des Industriezweigs aus.

GKV-Präsident Roland Roth

Der Präsident des Gesamtverbandes der Kunststoffverarbeitenden Industrie e.V., Roland Roth, erklärte dazu:   “Das Geschäftsklima in unserer Branche ist infolge der öffentlichen Debatte über Kunststoffe zwischen Zuversicht und Unsicherheit zweigeteilt.   Einerseits bieten Kunststoffprodukte die Lösung für vielfältige Herausforderungen in unserer Zeit. Sie tragen insbesondere zum klimaverträglichen Leben und zur Vermeidung von Ressourcen – Verschwendung bei.

Andererseits führen widersprüchliche Signale aus Gesellschaft und Politik aktuell zu Unsicherheit und zur Zurückhaltung von Investitionen.”   Er sieht die Zukunft dieser Branche in einer nachhaltigen Ressourcen- und Kreislaufwirtschaft mit Kunststoffen, deren Kernelemente der Branchenverband in einem Positionspapier skizziert.   Für das Jahr 2020 erwartet die Branche vor dem Hintergrund der allgemeinen Wirtschaftslage eine Seitwärtsbewegung.

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