Sonntag, 18.08.2019 21:04 Uhr

Union Berlin schickte Magdeburg in die 3. Liga

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Berlin, 13.05.2019, 18:03 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6010x gelesen
Spielszene 1. FC Union Berlin - 1. FC Magdeburg
Spielszene 1. FC Union Berlin - 1. FC Magdeburg  Bild: turus.net

Berlin [ENA] Der Fußball-Zweit-Ligist, Union Berlin, wuchtete mit dem 3:0-Sieg den 1. FC Magdeburg in die 3. Fußballliga zurück. Damit bieten sich günstige Chancen für Union als Aufstiegsaspirant, im nachfolgenden letzten Spiel der Saison in die 1. Bundesliga aufzusteigen.

Die Elbestädter erwiesen sich auch diesmal wieder nicht sehr durchschlagskräftig, wie auch in den meisten Spielen der Saison. Immerhin stehen z.B. 15 Niederlagen aus 33 Partien zu Buche im Verhältnis dazu nur 6 Siege. Die Berliner sicherten sich den Relegationsplatz durch die klar bessere Tordifferenz gegenüber dem Hamburger Sportverein. Der Trainer von Union Berlin Urs Fischer nominierte für die Start-Elf gegenüber der 1:2-Niederlage in Darmstadt 3 Neue.

Das Personalkarussell drehte sich vor dem Match

In der Start-Elf standen: Sebastian Polter, Hübner und Mees. Für Abdullahi, Parensen und Ryerson. Magdeburgs Coach Michael Oenning wechselte gegenüber der 2:4-Niederlage in Bochum ebenfalls aus. U. a. nahm er einen Torwartwechsel vor: Für Brunst stand Loria im Kasten, für Laprevotte und Kirchhoff spielten Preißinger und Perthel in der Start-Elf. Die Hauptstädter hatten eine furiose Anfangssituation. Nach 7 Minuten kam Andersson zum Kopfball, doch Loria parierte. Grischa Prömel vollendete mit einem Kopfball aus wenigen Metern zum 1:0.

Die Magdeburger stemmten sich gegen die drohende Niederlage

Sie spielten gefällig im Mittelfeld. Sie waren vorrangig die passgebende Mannschaft. Doch in der Offensive scheiterten sie meistens an der sicheren Defensive der Berliner. Damit bestätigte sich die Erkenntnis der neutralen Beobachter, dass die Magdeburger, insgesamt innerhalb der Saison, mit der schlechtesten erfolglosen Offensive auftraten. Zwar hatte ihr Angreifer Felix Lohkemper eine günstige Einschuss-Chance, doch der Schuss ging knapp am Pfosten vorbei. Kurz vorher hatte der agile Unioner Sebastian Polter eine Flanke zum 2:0 eingeköpft.

Unions Polter besorgte einen Doppelpack

Nach dem Wechsel gab es intensive kämpferische Auseinandersetzungen im Mittelfeld. Dabei hatte sich Union doch ein wenig mehr in die Defensive zurückgezogen. Doch wie schon so oft, nutzte Polter in der Nachspielzeit zum 3:0 zu erhöhen. Vorher musste jedoch das Spiel unterbrochen werden, weil einige Magdeburger Fan-Chaoten in ihrem zugewiesenen Block randalierten. Die Berliner müssen am kommenden Sonntag in Bochum um den direkten Aufstieg kämpfen. Magdeburg tritt parallel im eigenen Stadion gegen den 1. FC Köln an.

Trainerstimmen:

Urs Fischer (Berlin): “In diesem Spiel habe ich eine gute Union gesehen. Zumindest waren wir sehr effizient. Doch nach der Statistik geurteilt, war es ein ausgeglichenes Spiel. Wir waren heute vor dem Tor sehr effektiv. Dass wir in Führung gehen, spielte uns in die Karten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns vorrangig im Verwaltungsmodus bewegt. Doch wir wollten immerhin das 3. Tor erzielen. Wenn du 3:0 gewinnst, musst du auch mal zufrieden sein.”

Michael Oenning (Magdeburg): “Wir wussten, dass es für uns heute ein Endspiel wird. Wenn man die 90 Minuten betrachtet, hat man gesehen, dass wir zu keinem Zeitpunkt Zugriff hatten. Wir sind mit dem auf uns gelasteten Druck nicht zu Recht gekommen. Ein trauriger Tag für den 1. FC Magdeburg. Wir haben in vielen Spielen gezeigt, dass wir in dieser Liga gut Fussball spielen können. Was uns gefehlt hat, war die Konstanz.”

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