Dienstag, 24.10.2017 13:29 Uhr

Unangenehme Niederlage für Minden

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 26.09.2017, 18:12 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 4524x gelesen
Der wurfgewandte Robert Weber in Aktion (SCM).
Der wurfgewandte Robert Weber in Aktion (SCM).  Bild: Eroll Popova

Magdeburg [ENA] Der GWD Minden mußte in der Handball-Bundesliga beim SC Magdeburg in der GETEC-Arena eine 25:34-Niederlage einstecken. Mit dem 4. Sieg hintereinander vor heimischem Publikum belegt der SCM jetzt mit 8:6-Punkten den 7. Platz in der Tabelle und könnte in der augenblicklichen Verfassung...

...durchaus noch höher klettern. Denn das Match am Donnerstag (28.09.2017) gegen das Schlußlicht in der Tabelle, den TuSN Lübbecke, der noch ohne Punkte dasteht, sollte ein Sieg "verpflichtend" sein. In diesem Zweikampf zweier Traditionsvereine startete der SCM mit einem brillanten "Feuerwerk" im Angriff und mit einer kräftig zupackenden Deckung. So stand es nach 9 Minuten bereits 4:1 für sie.

Brillantes Feuerwerk in der Startphase

Dabei entfuhr ein "A" und "O" den begeisterten Fans, als der "Jung-Spunt" Lucas Merstens mit 2 Flugakrobatik- Einlagen gleich 2 Mal spektakulär einnetzte. Das setzte sogar die älteren ehemaligen Handballgrößen unter den Zuschauern in Erstaunen. Immerhin war es vom SCM-Trainer Bennett Wiegert ein Glücks-Griff gepaart mit handballerischem Sach- verstand, diesen 21-jährigen Junioren-National-Spieler vom Zweitligisten Wilhelmshavener HV in die Elbe-Stadt geholt zu haben.

Mertens war der Torerfolgs-Matador der Einheimischen

Bis zum Halbzeit-Pfiff führte der SCM schon mit 8 Toren (19:11). Dabei zeichneten sich auch wieder Chrapkowsky, Damgaard und Zelenovic mit Torerfolgen aus. Hinter Mertens (7) errangen sie im ganzen Spiel jeweils 5 Treffer. Bei diesem Halbzeit-Tore-Stand und bei dem Auftreten seiner Mannschaft in den ersten 30 Minuten konnte der Mindener Trainer Frank Carstens nur enttäuscht konstatieren: "Das war nicht ganz bundesligareif." Das war für ihn sicher sehr bitter, an seiner ehemaligen Wirkungsstätte eine derartige Aussage eingestehen zu müssen.

Minden - Bild 1
Minden - Bild 2
Minden - Bild 3

Nach dem Wechsel spielten die Niedersachsen mit mehr Fortune

Nach dem Wechsel spielten die Niedersachsen mit mehr Fortune. Sie verkürzten über ihre überragenden Werfer Rambo und Svitliva, beide je 5 Treffer, - kurzzeitig die Tordifferenz gegenüber dem Klub. Doch ihr Angriff scheiterte besonders in der Schlußphase, denn beide SCM-Torhüter der Elbestädter, Jannik Green und Dario Quenstedt, entschärften teilweise reihenweise die Torwürfe des Gegners. Quenstedt hielt sogar 2 Sieben-Meter und sicherte u.a. den souveränen Heimerfolg der Magdeburger. Trotzdem zeigte sich Trainer Wiegert differenziert zufrieden. Mit der Leistung in der 1. Halbzeit seiner Mannschaft freundete er sich an. "Doch bei den zweiten 30 Minuten vermisse ich eine bessere Chancenverwertung. Immerhin haben wir 17 Bälle verworfen."

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