Sonntag, 16.12.2018 19:01 Uhr

Stuttgarter ließen Favoriten verzweifeln

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Stuttgart, 03.03.2018, 17:31 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6326x gelesen
Kämpferische Spielszenen.
Kämpferische Spielszenen.  Bild: Sportfoto TVB

Stuttgart [ENA] Der äußerst kämpferisch eingestellte TBV 1898 Stuttgart brachte dem SC Magdeburg - als dem Favoriten - an der 5. Stelle der Handball-Bundesliga- Tabelle stehend, fast eine Niederlage bei. Denn in einer End-Zitter-Partie konnten die Elbestädter nur mit 32:31-Toren gewinnen.

Diese behielten damit ihren 5. Tabellenplatz, während der TBV immer noch in Abstiegsnähe verbleibt. Doch die Leistung stimmt trotzdem immer noch optimistisch für die unterlegene Mannschaft. So konstatierte der Gastgeber-Trainer Jürgen Schweikardt: "Ich bin nicht zufrieden. In diesem Match wäre für uns mehr drin gewesen." Der SCM-Trainer-Kollege Bennet Wiegert erklärte dazu: "Wir können mit unserem Auftreten nicht zufrieden sein. Eigentlich nur mit den 2 Punkten zur Festigung unserer Position."

"Waren mit unserem Auftreten nicht zufrieden"

Bezieht man diesen Kommentar auf den Beginn des Spiels, ist diese Aussage durchaus besonders berechtigt. Denn die Gastgeber-Mannschaft entfachte in der "Porsche-Arena" einen wahren Sturmlauf. Da führte die Stuttgarter Mannschaft mit 7:2-Toren und in der 11. Minute mit 9:3. Einer der Eck- Pfeiler war der einheimische Torhüter Johannes Bitter. Er entschärfte serienweise Torwürfe der Magdeburger. Immerhin zeichnete er sich vor der Halbzeitpause mit 11 Paraden aus. Außerdem traf der TBV-Rechtsaußen Sascha Pfattheider mit 3 Treffern.

Stuttgarter Spät und Orlowski je 5 Treffer

Aber auch ihre "Angriffs-Garanten" Manuel Spät (u.a. 13. Minute - 9:4) und Marian Orlowski (beide erzielten je 5 Treffer im Spiel) leerten den Gegner "das Fürchten". Doch nach gut einer viertel Stunde hatten sich die Magdeburger von dieser Schock-Phase erholt. So hatten sie in der 9. Minute auf 9:11 verkürzt. Die einheimischen Angreifer vergaben jetzt etliche günstige Chancen. Dabei glänzte der SCM-Torhüter Jannick Green mit spektakulären Paraden.

Nach dem Wechsel eine besser positionierte Abwehr

Mit dem Pausen-Pfiff stand es 15:14 für den Gastgeber. Nach dem Wechsel konnten diese spielerisch aber nicht mehr vollkommen gekonnt dagegen halten. Ein gewiefter Mads Christiansen erzielte in der 34. Minute den hoffnungsschöpfenden Ausgleich für die Magdeburger, die immer besser im Angriff wurden. Außerdem agierte die Abwehr griffiger und entlastete damit den eigenen Torwart. So blieb es weiterhin eine Partie auf Augenhöhe (37. min 19:19). Doch der Favorit setzte sich dann mit 3 Toren ab (27:24). Dann erhöhten sie bis 4 1/2 Minuten vor Schluß auf 31:27-Toren.

Bitter für Bitter - er verwarf die letzte Chance

Dann kam es zu einem Aufbäumen der Gastgeber, deren fast 6 Tausend Fans die Halle mit Sprechchören "erzittern" ließen. Denn es stand 1 Minute vor Schluss nur 32:31 für den SCM. Zu allen Unglück verfehlte Jogi Bitter mit einem letzten Distanz-Schuss das gegnerische Tor. So blieb es beim 32:31-Endstand. Im Abschluss-Pressegespräch erklärte Schweikardt: "Wir werden vor dem Pokal-Hit gegen die HSG Wetzlar regenerieren, trainieren und am Sonntag dort antreten." Den SCM-Trainer Bennett Wiegert plagen dagegen Sorgen, um seinen wichtigsten Torschützen Michael Damgaard hinsichtlich seiner ernst- haften Verletzung.

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