Sonntag, 16.12.2018 18:02 Uhr

Paderborn behielt Spitzenposition

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Paderborn, 07.03.2018, 17:52 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5215x gelesen
Um den Schiedsrichter gepaart SCP und FCM-Spieler.
Um den Schiedsrichter gepaart SCP und FCM-Spieler.   Bild: 1. FCM

Paderborn [ENA] Mit dieser Devise gingen die Magdeburger im Spiel um die Tabellenspitze ans Werk: "Wir wollen uns auf keinen Fall verstecken", so urteilte ihr Chef-Trainer Jens Härtel. So reagierten sie auch in den ersten 22 Minuten gegen den Tabellen-Führer, den SC Paderborn.

Doch ein Tor blieb auf beiden Seiten Mangelware. Erst in der 2. Halbzeit wurde das Match innerhalb von 2 Minuten entschieden - mit dem 1:1-Endestand. Damit verharrt der SC Paderborn auf Platz 1 in der 3. Liga durch das bessere Torverhältnis gegenüber dem 1 FC Magdeburg - aber beide mit 54 Pluspunkten. Schon vor dem Spiel drehten die Trainer am Personalkarussell vierfach.

Das Personalkarussell drehte sich vor dem Spiel

Der Trainer der Paderborner Steffen Baumgart brachte vier Neue gegenüber dem 1:1 gegen Preußen Münster. Es kamen Yeboah, Tietz, Ritter und Fesser für Strohdiek, Michel, Zolinski und Wassey in die Start-Elf. Der FCM-Coach Jens Härtel entschied sich gegenüber der 0:1-Niederlage gegen Hansa Rostock für Schäfer, Hainault, Rother und Pick von Anfang an zugunsten von Handke, Erdmann, Niemeyer und Sowislo.

Spielerisches Feuerwerk durch die Gäste

Ein spielerisches Feuerwerk gleich in der Anfangsphase hatte der Gastgeber-Trainer nicht erwartet. "In den ersten 20 Minuten hatte Magdeburg alles sehr gut gemacht", so Baumgart. Denn die SCP 4:2:3:1 taktische Marschroute erwies sich als wirkungslos. Unfreiwillig musste die Deckung verstärkt werden. Trotzdem kam es bei den Gästen zu Tor-Chancen, so u.a. Pick (7. Min), Türpitz (9. Min) und Beck (18. min). Sie verstanden es nicht, aus ihren Chancen Tore zu machen.

Aus der Lethargie erwacht

Danach erwachten die Gastgeber aus der Anfangs-Lethargie. So konnte Schönlau eine Paderborner günstige Situation nicht verwerten. So urteilte Härtel: "Wir sind überragend ins Spiel gekommen und haben klasse 20 Minuten gespielt. In dieser Zeit hatten wir drei klare Chancen, um in Führung zu gehen. Die nachfolgenden Minuten bis zur Halbzeit waren geprägt durch wechselndes Stellungsspiel im Mittelfeld. Dabei wechselten sich sehenswerte Doppel- und Fehlpässe ab.

Slalom-Lauf durch Pick und Balkenknaller

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber frischer aus der Kabine, gepaart mit offensivem Tatendrang. So hatte SCP-Stürmer Ritter in der 48. Minute eine günstige Gelegenheit, seine Elf in Führung zu bringen. Doch wenige Minuten später setzte der dribbelstarke FCM-Stürmer Pick einen mit Wucht getretenen Ball an die Unterkante der Latte. Er sprang noch vor der Linie nieder. Aber gleich danach köpfte der Elbestädter Mittelfeldakteur Weil einen von Schwede getretenen Freistoß ins Tor zum 1:0.

Neuling Yeboah erzielte das Unentschieden

Doch gleich 120 Sekunden später erwischte der Ostwestfalener Stürmer Yeboah das Spielgerät und setzte es an den Elbestädter Keeper Glinker vorbei zum 1:1. Danach kam es zu einer enormen Steigerung der "Hausherren". Doch die gefährlichste Tor-Einschuss-Chance zum Schluss besaß FCM-Stoss-Stürmer Beck. Aber er verfehlte nur knapp das Gehäuse (81. Minute). So blieb es beim 1:1-Unentschieden mit den größeren Chancenanteilen durch Magdeburg.

Trainerstimmen:

Steffen Baumgart (Paderborn): " Es war ein gutes Drittliga-Spiel und eine sehr, sehr gute Kulisse (11.000 Zuschauer) von beiden Seiten. Die Stimmung war klasse. Magdeburg hatte drei gute Möglichkeiten. Wir sind dann besser ins Spiel gekommen und haben den Respekt abgelegt - bei meinen Spielern. In der 2. Halbzeit war es ähnlich. Der FCM hatte zwei, drei richtige Chancen, bis sie das Führungstor machten. Es war ärgerlich, dass ein Standard zum Tor führte. Umso schöner war es, dass wir schnell zurückgekommen sind. Ich hätte mich über 3 Punkte gefreut. Aber wenn wir das ganze Spiel betrachten, nehme ich den Punkt gerne mit."

Jens Härtel (Magdeburg): " Es war ein toller Rahmen. Dienstag Abend. Flutlicht. Ein tolles Stadion. Wir haben ein hochklassiges Spiel gesehen, was einem Spitzenspiel würdig war. Wir waren immer sehr gefährlich. Beide Mannschaften haben versucht, nach vorne zu spielen. Es war ärgerlich, dass wir sehr schnell den Ausgleich bekommen haben. Paderborn hatte dann mehr gedrückt. Doch beide müssen mit diesem Punkt leben."

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