Sonntag, 18.08.2019 22:05 Uhr

Niederlage von Greuther Fürth beim 1. FC Magdeburg

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 28.04.2019, 17:58 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6887x gelesen
Marius Bülter (1. FCM) vor Nik Omladic am Ball
Marius Bülter (1. FCM) vor Nik Omladic am Ball  Bild: Sportfoto 1. FCM

Magdeburg [ENA] Durch einen Lapsus handelte sich Greuther Fürth eine Niederlage beim 1. FC Magdeburg ein. So konstatierte der Trainer von Fürth, Stefan Leitel, in der Pressekonferenz: “Durch zwei individuelle Fehler geraten wir auf die Verliererstraße." Gerade diese beiden individuellen Fehler gereichten...

...gereichten den Fürthern, die auf Augenhöhe spielten, zu dieser 1:2-Niederlage. Dieses Ergebnis war für den 1. FC Magdeburg ein gewichtiger Sieg in ihrem Kampf gegen den Abstieg in der Liga 2. Sie rutschten damit wieder auf den 16. Tabellenplatz (Relegationsplatz). Der Trainer von Fürth Leitel wechselte nach dem 1:1 gegen Union Berlin an vier Positionen sein Personal aus. Besonders Keita Ruel, der eine Rot-Sperre in diesem Spiel gegen Union erhalten hatte, wurde neben Wittek, Jaeckel, Atanga ersetzt durch Steiniger, Maloca, Raum und Omladic.

Starke Veränderungen in der Start-Formation

Der Coach von Magdeburg, Michael Oenning, ersetzte nach dem 0:1 in Regensburg Torhüter Alexander Brunst durch Mario Seidel. Außerdem rückten Ignjovski und Erdmann in die Start-Elf für Rother und Schäfer. Das Spiel entwickelte sich von Anfang an zu einem intensiven Schlagabtausch. Es entstanden auf beiden Seiten viele individuelle Fehler. So hatte bereits der FCM-Goalgetter Christian Beck in der 5. Minute eine günstige Torchance. Doch sein Schuss hatte nicht die erwünschte Wirkung.

Kopfballtreffer durch Daniel Steininger

Dafür erzielte der Fürther Daniel Steiniger einen sehenswerten Kopfballtreffer zum 1:0 für seine Mannschaft (8. Minute). Doch umgehend schoß Beck in der 15. Minute den Ausgleichstreffer. Insgesamt hatten die Magdeburger die besseren Möglichkeiten und sie bestraften, wie auch beim Ausgleich, die gegnerischen Nachlässigkeiten. So erreichten die Einheimischen durch einen Fehler von Paul Seguin, der unglücklicherweise den Ball nicht regelgerecht abspielte, kurz vor der Halbzeit durch Felix Lohkemper, die 2:1-Führung.

Nachlässigkeiten der Fürther Kleeblätter in der Defensive

Nach dem Halbzeitwechsel versuchten die Fürther besser aus der Defensive heraus zu kontern. Doch dabei öffneten sie ihr Abwehrverhalten. Dadurch entstanden viele individuelle Fehler, die jedoch durch die Magdeburger nicht genutzt werden konnten. Die FCM-Mannschaft beschränkte sich in erster Linie darauf, nur Nadelstiche zu setzen. Doch in der letzten Phase erhöhten die Gäste den Angriffsdruck, hatten durch Reeses und Green günstige Einschuss-Chancen. Doch die Magdeburger hielten diesmal den Sieg fest.

Trainerstimmen:

Stefan Leitel (Fürth): “Das Spiel begann so, wie wir es nicht wollten, mit einer Groß-Chance für Magdeburg. Danach schießen wir aus aus dem Nichts das 1:0. Wir besaßen die Kontrolle über das Spiel. Insgesamt muss ich sagen, dass es ein verdienter Sieg für Magdeburg war. Sie haben so gespielt, wie man im Abstiegskampf spielen muss.” | Michael Oenning (Magdeburg): “Uns war bewusst, dass wir heute keinen Schönheitspreis bekommen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wenn man so schnell in Rückstand gerät, und diesen Druck hat, ist es ein sehr schwerer Weg. Die Kompensation der Ausfälle zeigt, dass das Kollektiv funktioniert.”

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