Dienstag, 24.10.2017 13:29 Uhr

Niederlage der Aalener auf der Ost-Alb

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Aalen, 25.09.2017, 18:03 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 4516x gelesen
Der hochspringende und köpfende Tobias Schwede.
Der hochspringende und köpfende Tobias Schwede.  Bild: Norman Seidler

Aalen [ENA] Vor eigener Kulisse in der Ost-Alb-Arena mußte sich der VfR Aalen mit 0:1 gegen den als Favoriten abgestempelten 1. FC Magdeburg geschlagen geben. Der Sieger kletterte damit vom Dritten auf den 2. Tabellen-Platz. Er liegt nur noch mit einem Punkt hinter dem Tabellenführer SC Paderborn 07,...

...der in dieser Englischen Woche in der Magdeburger MDCC-Arena ebenfalls mit 0:1 gestrauchelt ist. Schon vor dem Match urteilte der Aalener Trainer Peter Vollmann: "Magdeburg geht favorisiert in das Spiel. Bei ihrer niveauvollen Spieler-Kader-Breite können sie die gesperrten Leistungsträger durchaus kompensieren." Der Magdeburger Coach Jens Härtel forderte dagegen: "Wir müssen mutig spielen und natürlich mit vollem Einsatz."

Die Hausherren rutschten auf den 7. Tabellenplatz

Mit seinem Sieg wurde der 1. FC Magdeburg sehr souverän seiner Favoriten-Rolle gerecht. Die Hausherren rutschten mit ihrer Niederlage auf den 7. Tabellenplatz. Das "Goldene Tor" für die Gäste köpfte Tobias Schwede ein. Er erhielt in den zurückliegenden Spielen von Jens Härtel das Vertrauen, in der Start-Elf zumeist von Anfang an zu spielen. Seine Auftritte auf der linken Seite bedeuten für jeden mannschaftlichen Gegner eine Bedrohung in Richtung des gegnerischen Tores.

Schwede mit und ohne Ball außergewöhnlich schnell

Er ist sowohl mit als auch ohne Ball außergewöhnlich schnell, umkurft auch gedankenexplosiv seine Kontrahenten. Außerdem besitzt er mit seinem "Links-Fuß" einen "satten" Schuß. Bei der Personal- Entscheidung hatte FCM-Trainer Jens Härtel die Qual der Wahl. Dennis Erdmann Björn Rother - als Mittelfeldachse - galt es vollwertig zu ersetzen. Außerdem verzichtete er auf die Verletzten Felix Schiller und Michel Niemeyer. Dafür gab er Kapitän Marius Sowislo, Christopher Handke und Andreas Ludwig das Vertrauen. Die etwa 1000 mitgereisten Magdeburger Fans wähnten ihre Mannschaft gleichsam einer "Blitzfeuerwehr". "Unsere Jungs kanonieren ja aus allen Rohren", urteilte ein mitgereister FCM-Anhänger.

Ein Lattengedonner bei dem Gehäuse der Hausherren

Bereits in der 3. Minute trifft FCM-Spieler Nils Butzen - der oftmals Gescholtene - wegen seiner Flanken in die "Unerreichbarkeit" - die Latte der Aalener Mannschaft. Das sollte eigentlich ein Achtungszeichen für die Einheimischen sein. Doch sie schienen in Lethargie verfallen zu sein. Denn in der 9. Minute traf der FCM-Kapitän die Latte. Er erhielt vorher den Ball von dem umtriebigen Christian Beck zugespielt. Dann katapultierte 21 Minuten später Philip Türpitz einen Hammer aus 30 Metern an die Latte. Gleich 10 Minuten später mußte der VfR-Keeper blitzschnelle reagieren, um erneut den Knaller von Türpitz zu entschärfen.

Aalen-FCM - Galeriebild 1
Aalen-FCM - Galeriebild 2
Aalen-FCM - Galeriebild 3

Dramatische Schlußphase

Nach dem Wechsel dominierte auf beiden Seiten das Vor-Pressing. Der Ball war besonders im Mittelfeld ein stark umkämpftes Objekt. Aber in der 69. Minute vollführte der FCM-Keeper Jan Glinker eine Glanztat. Er entschärfte reaktiv einen unangenehm aufspringenden Ball vom VfR-Angreifer Maximilian Weizmüller mit seiner Brust. Doch dann brandete der Jubel bei den mitgereisten Magdeburger Fans auf. Tobias Schwede nickte einen Ball per Kopf, von seinem Klubkameraden Butzen geflankt, ins gegnerische Netz ein.

Doch derartige Szenen sind für Schwede nicht alltäglich. Denn zumeist vollführt er seine Treffer mit seinem Techniker-Links-Fuß. Doch fast hätte der zum Schluß eingewechselte VfR-Stürmer der Aalener Matthia Trianni durch seinen Pfostentreffer noch den Ausgleich erzielt. So blieb es beim 1:0-Sieg für den 1. FCM.

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