Montag, 21.08.2017 10:24 Uhr

Mannheimer Löwen fuhren ihre Krallen aus

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Flensburg, 31.05.2017, 17:52 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 7084x gelesen
Die Mannheimer-Löwen (gelbes Trikot in Abwehrhaltung).
Die Mannheimer-Löwen (gelbes Trikot in Abwehrhaltung).  Bild: Eroll Popova

Flensburg [ENA] Die Löwen aus Mannheim fuhren erfolgreich ihre Krallen bei den "Nordlichtern" aus. In einem echten Handball-Krimi verlor die SG Flensburg- Handewitt vor eigener Kulisse gegen die Rhein -Neckar-Löwen aus Mannheim recht dramatisch mit 21:23 (11:13) Toren. Damit festigten die Mannheimer...

ihren augenblicklich 1. Tabellenplatz in der Handball-Bundesliga. Aber auch die Flensburger behielten trotz der 2 Minuspunkte durch die Niederlage ihren 2. Tabellenplatz. Und sie besitzen nur noch geringe Chancen Deutscher Handball-Meister zu werden. Doch sowohl die Mannheimer Löwen, aber auch die Flensburger befinden sich nach der derzeitigen Konstellation in der Situation, um den Champions-League Titel im Europäischen Maßstab mitspielen zu können.

Die Champions-League ist für beide Teams noch in Reichweite

Für die Rhein-Neckar-Löwen war es der 4. Sieg in Folge. Sie besitzen damit 3 Punkte Vorsprung (57:5-Punkte) vor dem von ihnen besiegten Kontrahenten, dem Tabellen Zweiten, SG Flensburg-Handewitt (54 : 8 ). Für beide ist das Restprogramm alles andere als einfach. Flensburg reist nach Göppingen – zum frisch gekürten EHF-Cup-Sieger. Danach geht es zur HBW Balingen-Weilstetten und danach gastiert die HSG-Wetzlar in Flensburg.

Bundesliga-Spitzenreiter Rhein-Neckar-Löwen noch gegen Kiel

Zuerst steht der THW Kiel in der SAP-Arena in Mannheim auf dem "Parkett". Danach müssen die Kurpfälzer noch nach Wetzlar und zuletzt kämpfen sie in eigener Halle gegen die MT Melsungen. Der erwartete Siegeswillen der Flensburger am Spielstart war nicht zu spüren. Schon nach 4 Minuten führten die Gäste durch Alexander Petersson und Kim Ekdahl du Rietz mit 2:0 Toren. Petersson (5 Tore) und Andy Schmid (5) waren auch die erfolgreichsten Schützen im Gäste-Team.

Die Gäste agierten mit einer variablen zupackenden Deckung

Die Löwen agierten aus einer variablen, massiv zupackenden Deckung heraus. Beim Gegner fehlte die Abstimmung in der Gegenwehr. Und im Angriff spielten sie oft zu stoisch. Sie fanden dadurch nicht die erhofften Lücken, zumal bei den variablen Umstellungen bei den Mannheimern in der Deckung von 6:0 auf 5:1 und umgekehrt auch etliche Fehlpässe bei den Hausherren entstanden. Beim Stand von 6:8 (21. Min) nahm der Flensburger Trainer Ljubomir Vranjes Auszeit.

Trotz Auszeit stand es 11:13 für die Mannheimer

So erkämpften sich bis zur 26. Minute die Einheimischen ein 10:10-Unentschieden. Doch in der 29. Minute sorgte Pettersson für das 11:13-Endergebnis zur Pause. Nach dem Wechsel dominierten anfangs die Abwehrreihen. Es fielen keine Tore. Doch dann wehrte Löwen-Tor-Steher Mikael Appelgreen zwei schwierige Torwürfe ab. Und durch Konter erhöhten seine "Vorderleute" auf 11:14-Tore. Doch postwendend glichen die Gastgeber in der 42. Minute zum 14:14 aus. In der 57. Minute hatte der torerfolgreichste Flensburger Kentin Mahe (5 Treffer) am leeren gegnerischen Tor aus 25 m vorbeigeschossen. Das wäre der Ausgleich zum 22:22 gewesen. Dagegen verwandelte Schmid einen Hammer zum 23:21 für die Löwen. Mit diesem Endstand war die Partie besiegelt.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.