Samstag, 22.09.2018 07:13 Uhr

Im Liga-Punktspiel besiegte der 1. FC Magdeburg VfR Aalen

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 12.03.2018, 19:12 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5609x gelesen
Geburtstagskind Christian Beck (rechts) wird von seinen Mitspielern beglückwünscht zum 1. Tor.
Geburtstagskind Christian Beck (rechts) wird von seinen Mitspielern beglückwünscht zum 1. Tor.  Bild: 1. FCM

Magdeburg [ENA] Mit einer Klatsche von 6:1-Toren schickte der 1. FC Magdeburg den Liga- Kontrahenten VfR Aalen im Punktspiel vor 17 136 Zuschauern aus der MDCC Arena. Bereits in dem anfänglichen Match überrollten die Gastgeber mit Power-Fußball und spielerischer Überlegenheit die Schwaben.

Und nach einer kurzen "Atempause" vor der Halbzeit wurde der Gegner in der letzten Phase des Spiels völlig auseinander genommen und kassierte ebenfalls drei weitere Treffer. Gegen diesen Gegner war es das erste Mal, dass der Magdeburger Trainer Jens Härtel die Start-Elf im letzten Spiel gegen den SC Paderborn (1:1) völlig identisch anfangen ließ. Der Coach der Aalener Peter Vollmann tauschte nach dem 0:0 gegen Preußen Münster Torsten Schulz für Weizmüller in die Anfangs-Elf.

Kaum Wendungen im Personalkarussell

Natürlich lag eine besondere Spannung in der Luft. Denn die Mannschaft von Härtel stand unter besonderem Druck hinsichtlich der Ambitionen, den Aufstieg in die 2. Bundesliga endlich nach dieser Saison zu vollziehen. Immerhin hatten sich die Verfolger Karlsruher SC, SV Wehen Wiesbaden und Fortuna Köln (54; 53 und 53 Punkte) auf 3 bzw. 4 Zähler herangekämpft. Noch stehen gewichtige Auswärtsspiele gegen prominente und spielstarke Gegner für die Elbe-Städter bevor.

"Jubiläums-Geburtstags-Kind" eröffnete den Torreigen

Doch die Magdeburger ließen sich von dieser Konstellation nicht beeindrucken. Im Gegenteil! Sie spielten gleichsam einem Zweit-Ligisten auf. Man merkte ihnen keine Unsicherheit an. Sie stürmten mit spielerischer Eleganz und viel Druck das gegnerische Tor. Schon nach 4 Minuten eröffnete der FCM-Goalgetter Christian Beck den Torreigen zum 1:0. Dabei hatte ihn der dribbelstarke und pfeilschnelle Florian Pick in Stellung gebracht. Das bedeutete für das "Jubiläums-Geburtstags-Kind" Beck - einen Tag nach dem 30. - Balsam für die "Seele".

Der kanadische Nationalspieler Hainault köpfte das 2:0

Das äußerte sich aber auch in seinem "Jubellauf" danach auf dem Platz. So zeigte er später auch sein privates Glück: Er schnappte sich den Ball, steckte ihn bauchwärts unter das Trikot und lutschte am Daumen. "Wir erwarten - meine Freundin Pauline und ich - unser Kind. Bereits 8 Minuten später köpfte der kopfballstarke kanadische Nationalspieler Adre Hainault zum 2:0 ein. Und der Minutenuhrzeiger hatte kaum zwei Umdrehungen vollzogen, da landete ein Freistoß aus 28 Metern vom FCM-Stürmer Philip Türpitz im Aalener Tor.

Die höchste Aalener Niederlage in der Saison

Die badener Gäste wirkten völlig verunsichert, leisteten sich viele Abspielfehler, und ihr torgefährlichster Stürmer Matthias Morys tauchte fast völlig unter. Zwar erholten sich die Gäste schnell und schossen in der 26. Minute durch Luca Schnellbacher das 3:1. Aber ab etwa der 70. Minute erhöhten die Elbestädter wieder ihren Angriffswirbel. So schoss der Mittelfeldstratege Richard Weil auf 4:1 ein. Sein Kommentar dazu: "Mir ist es egal, wer die Tore schießt. Hauptsache wir treffen viel - immer hinsichtlich der Endabrechnung nach der Saison." Danach erhöhten der umtriebige Björn Rother (82. Minute) und der im Winter gekommene Marcel Costly auf 6:1-Endstand. Das ist die höchste Niederlage für Aalen in dieser Saison.

Trainerstimmen:

Peter Vollmann (Aalen): " Der Sieg für Magdeburg war hoch verdient. Jeder hat gesehen, wie die Unterschiede heute entstanden sind. Von uns war es ein schlechtes Spiel. Ich bin etwas emotional und möchte mich deshalb hier nicht weiter äußern." | Jens Härtel (Magdeburg): "Unterm Strich ist der Sieg hoch verdient. Vielleicht eins, zwei Tore zu hoch. Wir sind mit der ersten Chance direkt in Führung gegangen. Diesmal haben wir die ersten Möglichkeiten nicht liegen gelassen. Über die Standards haben wir die Führung dann ausgebaut. Dann hat man schon gesehen, dass es im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nicht so einfach war. Nach dem Wechsel haben wir dann hinten nichts mehr zugelassen und nach vorn 3 nachgelegt - somit hoch verdient gewonnen."

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