Montag, 21.08.2017 10:22 Uhr

Höchste europäische Trophäe - EHF-Cup für Göppingen

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Göppingen, 25.05.2017, 04:57 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6193x gelesen
Göppinger Spieler (Weiß) in Abwehrhaltung.
Göppinger Spieler (Weiß) in Abwehrhaltung.  Bild: Eroll Popova

Göppingen [ENA] Das imposanteste Handball-Ereignis auf europäischer Ebene fand in dem Liqui Moly EHF-Cup in Göppingen an zwei Tagen statt. Es kämpften 4 Mannschaften im europäischen Handball der Saison 2016/17 im Final Four gegeneinander. In vielen Vorkämpfen wurden die vier Finalteilnehmer ermittelt.

Das waren: Frisch Auf Göppingen, die Füchse Berlin, der SC Magdeburg und die französische Mannschaft St. Raphael . Nach Ermittlung der beiden End-Finalteilnehmer standen sich Frisch Auf Göppingen und die Füchse Berlin gegenüber. Mit Frisch Auf Göppingen stand der vorige europäische Cup-Sieger im Endspiel und war durch das Reglement bedingt auch der Gastgeber. Die Göppinger siegten zum Schluß verdient mit 30:22-Toren. Bereits mit Beginn des Endspiels entwickelte sich eine temperamentvolle Auseinandersetzung. Zunächst gingen die Füchse zielgerichteter und schneller ins Spiel. Doch dann trat das Unerwartete ein: Der mit doppeltem Bänderriss spielende Petar Nenadic der Füchse netzte gleich drei Mal zum 3:1 ein.

National-Keeper Heinevetter war ein wichtiger Akteur

Doch nach 12 Minuten gelang dem Frisch Auf-Team durch Christian Schöne der Anschlusstreffer zum 5:4. Durch ihre variable Abwehr und durch den fantastisch haltenden Silvio Heinevetter kamen die Füchse auf 7:7-Tore. Doch dann enteilten die Göppinger durch Marcel Schiller und Steffen Fäth auf 10:8 (18. Minute). Diese Führung beflügelte die eigenen Fans auf den Rängen – mit entsprechenden Sprechgesängen.

Nach dem Wechsel drehten die Göppinger auf

Nach dem Wechsel drehten die Göppinger auf. Doch immer wieder verhinderte Heinevetter im Stile eines National-Auswahl-Torwarts weitere Treffer.Aber genauso erfolgreich wirbelte sein Gegenüber Primoz Prost mit erfolgreichen Abwehraktionen. Da nahm der Füchse-Coach Velimir Petkovic Auszeit. Er monierte, daß im Angriff zu wenig gespielt und der “Freie Mann” gesucht wurde. Es entstanden Fehler gehäuft: Übertritte, Stürmerfoul, Fehlpass oder Fehlwürfe.

In der 50. Minute lag der Gastgeber mit 6 Toren vorn

Über ein 24:19 (45.Minute) erhöhten die Gastgeber auf 26:20 in der 50. Minute. Bei diesem Stand schien die Partie entschieden, zumal die Göppinger weiterhin die entscheidenden Lücken fanden. Den Berlinern unterliefen viele technische Fehler. So erhöhte u.a. Fountaines auf 25:19 (52. Minute) und sein Spielerkollege Sesum (Frisch Auf) netzte ins leere Tor zum 27:20 ein. Durch den Endstand von 30:22 eroberte sich Frisch Auf Göppingen zum 4. Mal die EHF-Cup-Krone.

Die Berliner wurden Vize-Meister

Die Besten Schützen waren Lars Kaufmann (Frisch Auf mit 8 Toren), Hans Lindberg traf für die Füchse 7 Mal. Er wurde mit 92. Treffern der Schützen”König” in diesem Turnier. Einen Handballkrimi um den 3. Rang lieferten sich der französische Vertreter St. Raphael und der SC Magdeburg. Beide Kontrahenten kämpften mit großer Vehemenz um den Sieg. Die Franzosen zeigten geschliffene Handballkunst. Doch nach 60 Minuten stand es Unentschieden. So wurde beim 7-m-Werfen der SCM-Tormann Jannik Green der Match- Winner, denn er entschärfte den entscheidenden 7-m-Wurf des Franzosen Daniel Sarmiento. So lag der SCM mit 31:30-Toren vorn.

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