Sonntag, 18.08.2019 20:58 Uhr

Hamburgs Traum vom Pokalfinale geplatzt

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Hamburg, 24.04.2019, 17:48 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6067x gelesen
Jubel beim DFB-Pokal-Finalisten RB Leipzig
Jubel beim DFB-Pokal-Finalisten RB Leipzig  Bild: Sportfoto Hamburger SV

Hamburg [ENA] Hamburgs Traum vom DFB-Pokalfinale am 25. Mai 2019 ist geplatzt. Leipzig dagegen kann noch vom Pokal träumen. Der Hamburger Zweitligist erwies sich gegen den RB Leipzig als ein fast ebenbürdiger Konkurrent. Mit einem Fundus von 13 Spielen in Serie...

ohne eine Niederlage gingen die Leipziger in das Match gegen den HSV Hamburg. Die Hamburger dagegen konnten in den 5 letzten Zweitliga-Partien nicht gewinnen. Besonders bitter war für sie die Niederlage von 1:2 gegen den 1. FC Magdeburg. In dieser Auseinandersetzung vor knapp 53 000 Zuschauern im Volksparkstadion, das jedoch nicht gänzlich ausverkauft war, entfachte die RB-Mannschaft viel Power.

Yussuf Poulsen schoss zum 1:0 ein

Schon nach 11 Minuten konnte der Leipziger Angreifer Yussuf Poulsen das 1:0 per Kopfball erzielen. Doch in der Folge fühlten sich die Leipziger offensichtlich sehr sicher. Sie konnten in Folge etliche Groß-Chancen nicht in Tore ummünzen – so Marcel Sabitzer (15. Minute) und Timo Werner (16. Minute). Der HSV-Spieler Bakery Jatta konnte dann durch ein fulminanten Schuss aus knapp 30 Metern zum 1:1 ausgleichen. Sofort erhöhten die Hamburger den Angriffsdruck. Die Leipziger dagegen hielten sich in ihren Angriffen sehr zurück.

Durch Eigentor Leipzig in Front

Nach der Halbzeit erhöhten die Leipziger wieder ihren Angriffsdruck. Sie spielten jetzt schneller in ihrem Um- kehrverhalten. Ein Schuss des agilen Emil Forsberg traf den HSV-Abwehrstrategen Vasilije Jancicic, der den Ball ins eigene Tor lenkte (2:1 für RB). Damit zog mehr Sicherheit in die Aktionen der Leipziger ein. Und wieder war es der Schwede Forsberg, der in der 72. Minute für eine Vorentscheidung sorgte. Mit einem gezielt trockenen Schuss überwand er den HSV-Keeper Julian Pollersbeck zum 3:1. In den letzten Minuten erhöhten die Gäste enorm ihren Druck. In dieser Phase gab es für die Leipziger noch viele Einschussmöglichkeiten.

Trainerstimmen:

Hannes Wolf (Hamburg): “Mit Beginn des Spiels kam Leipzig mit viel Angriffswucht. Wir haben viele Bälle in Zonen verloren, wo wir sie nicht hätten verlieren dürfen. Zwar haben wir uns nach dem 0:1 gut gefangen und hatten nach dem 1:1 weiterhin gute Chancen, doch nach dem 1:2 wurde es schwierig. RB konnte tiefer verteidigen. Insgesamt war es eine sehr gute Pokalrunde von uns, aber heute hätte alles zusammenpassen müssen, um RB zu schlagen.”

Ralf Rangnick (Leipzig): “In den ersten 20 Minuten sind wir fantastisch ins Spiel gekommen. Da hätten wir schon 2:0 bzw. 3:0 führen müssen, denn da waren Pfostentreffer dabei. Danach waren wir eventuell durch die Dominanz zu sicher. Jatta machte den Ausgleich. Danach hatte man gesehen, welche Qualität der HSV im Ballbesitz hat. Immer wieder haben sie Bereiche gefunden, wo wir Lücken hatten. Letztendlich ist der Einzug ins Finale natürlich großartig.”

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