Donnerstag, 27.07.2017 02:46 Uhr

Freiwasser-Schwimmer zu den Weltmeisterschaften in Ungarn

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Budapest, 04.07.2017, 18:46 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5658x gelesen
Freiwasserschwimmen im dsv.
Freiwasserschwimmen im dsv.  Bild: Archiv dsv

Budapest [ENA] Für die Weltmeisterschaften in Ungarn ermittelten die Freiwasser-Schwimmer ihre "Fahrkarten" bei den internationalen Deutschen Meisterschaften im Barleber See (bei Magdeburg). Die weiteste Reise zu diesem internationalen Wettkampf hatte Nicholas Parkers in der Altersklasse 55 aus Leeds.

Bei der starken Konkurrenz aus Deutschland traute ihm keiner Medaillen-Chancen zu. Doch er belehrte die Zweifler eines Besseren. Der noch körperlich sehr sportlich aussehende "Inglisch Man" erkämpfte sich eine Silbermedaille über die 5-km-Strecke. Noch imponierender beendete über diese Strecke Kurt Frei (Jg. 1946 vom Schwimmverein beider Basel) das Rennen. Er musste nur Karsten Dellbrügge (WSV Speyer) den Vortritt lassen. Die Tausenden Zuschauer und Wassertouristen, die in dieser Seenlandschaft an der A2 urlaubten, zeigten sich begeistert von diesen mutigen Athleten.

Touristiker-Frauen klatschten Beifall bei der Männern

Besonders die "Touristiker-Frauen" klatschten bei den kräftigen und medaillenträchtigen Männern Beifall. So erklärte Sofia Kunert aus Braunschweig bei der Überreichung der Goldmedaille für den 70-jährigen Frei: "Der sieht immer noch schnucklig aus." Insgesamt konnte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) eine beeindruckend gute Bilanz bei diesen internationalen Deutschen Meisterschaften ziehen.

10 Freiwasser-Schwimmer starten bei der Weltmeisterschaft

Er wird mit 10 der qualifizierten Freiwasser-Schwimmer zu den Weltmeisterschaften nach Budapest (Balaton) fahren. Diese finden vom 15.-21. Juli 2017 statt. Aus der Deutschen Athleten- Delegation werden alle Einzelstrecken über 5 km, 10 km und 25 km durch jeweils 2 Starter belegt. Dazu kommt aber noch die Mixed-Staffel. Bei den Frauen tritt Finnia Wunram in 3 Wettbewerben an.

Weltmeisterin Angela Maurer und Finnia Wunram mit am Start

Die Athletin vom SC Magdeburg startet über 5km und 10km und in der Mixed-Staffel. Sie gilt als eine der wichtigsten Favoritinnen. Immerhin errang sie vor 2 Jahren in Kazan eine Bronze-Medaille. Zu der hoffnungsvollen Frauen-Athleten-Delegation gehört auch die Zweimalige Weltmeisterin Angela Maurer aus Wiesbaden, die ebenfalls prädestiniert ist, Edel-Metall zu gewinnen.

Die 10 km gehören zum olympischen Programm

Zu dem auserwählten Frauen-Quartett zählen noch Leonie Beck aus Würzburg und Sarah Bosselt aus Saarbrücken. Finnia, der Schützling des SCM-Trainers Bernd Berghahn, legt auch viel Wert für sich auf ein gutes Abschneiden über die für sie längste Strecke in Ungarn - den 10 km. Denn diese zählt zum olympischen Programm. Ihr Trainer kommentierte das Abschneiden seiner Athleten: "Ich bin begeistert." Immerhin schickt er mit 3 Athleten die meisten nach Budapest.

Bundestrainer Lurz ist optimistisch

Das bezog er auch auf seine Männer im SCM-Team Marcus Herwig und Rob Muffels. Sie qualifizierten sich ebenfalls für die WM in Ungarn. Außerdem gehören zu den mitreisenden Männern Ruwen Straub und Christian Reichert (Würzburg/Wiesbaden), Andreas Waschburger (Saarbrücken), Sören Meißner (Würzburg). Der DSV- Bundestrainer Freiwasser-Schwimmen, Stefan Lurz (Würzburg), erklärte in seiner Schluss-Einschätzung: "Das Schwimm-Team ist eine schöne Mischung aus erfahrenen und jungen Freiwasser-Schwimmern. Ich bin überzeugt, dass die Schwimmer um die Medaillen und vorderen Plätze mitschwimmen werden."

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