Freitag, 24.05.2019 12:51 Uhr

Frankfurt verlor knapp gegen Chelsea

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens London-Fulham, 11.05.2019, 02:34 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 2754x gelesen
Jovic gegen die Hintermannschaft des FC Chelsea
Jovic gegen die Hintermannschaft des FC Chelsea  Bild: Sportfoto Eintracht Frankfurt

London-Fulham [ENA] In einem abendfüllenden Fußball-Krimi verlor Eintracht Frankfurt im Europa League Halbfinale gegen FC Chelsea an der Stamford Bridge mit 3:4-Toren. Immerhin gab es ein Intervall in diesem dramatischen Spiel. Da der Spielstand 1:1 nach 90 Minuten war,...

...musste bis zur 120. Minute verlängert werden. Erst im Elf-Meter- Schiessen scheiterte dann Eintracht Frankfurt gegen die Blues-Helden von Chelsea. Bereits im Personalkarussell änderte sich am Anfang Vieles. Der Trainer Maurizio Sarri von Chelsea änderte nach dem 3:0-Heim-Sieg gegen den FC Watford seine Stammelf vier Mal. Statt Higuain, Kante, Marco Alonso und Pedro begannen Giroud, Loftus-Cheek, Emerson und Willian.

Frankfurts Trainer Hütter rotierte vor dem Spiel

Auch der Coach von Frankfurt, Adi Hütter, tauschte seine Start-Elf nach dem 1:6-Debakel in Leverkusen ebenfalls auf 4 Positionen aus. Es mussten pausieren: Fernandes, Toure, Ndicka und Willems. Dafür kamen Rebic, Jovic, Gacinovic und Falette. Mit viel Power starteten die Eintracht-Bubis in das Match. Die Chelsea-Mannschaft hielt sich weitgehend zurück. Da- durch gelang dem Angreifer Dacosta, den weltteuersten Keeper Kepa (Chelsea) mit einem Volley-Schuss zu einer Glanzparade zu führen. Nach einer viertel Stunde trugen die Hausherren ihre Angriffe gefährlicher vor. So musste der Eintracht-Torwart Trapp reaktionsschnell vor seinem Gegenspieler Giroud einen Schuss aus spitzem Winkel klären.

Die Blues gingen mit 1:0 in Führung

Doch in der 29. Minute gelang es dem Blues-Angreifer Loftus-Cheek den deutschen Keeper Trapp zu überwinden. Sofort gelang den Einheimischen auch die spielerische Hoheit im Mittelfeld zu erlangen. Ihr Pass-Spiel konterte die Gäste-Gegner zumeist aus. Darin zeigte sich auch die technische Überlegenheit der Chelsea-Spieler. Nach dem Wechsel setzte sich die Eintracht-Mannschaft – sehr stürmisch startend – häufiger im gegnerischen Strafraum durch. So gelang es Jovic mit einer herrlichen Sololeistung den gegnerischen Keeper Kepa zum 1:1 zu überwinden.

Bis zur 90. Minute gab es kaum Torgelegenheiten

Bis zur 90. Minute gab es auf beiden Seiten kaum Torgelegenheiten. So wurde eine Verlängerung fällig. In der ersten Verlängerungsphase gab es zwei sehr prekäre Situationen für Chelsea-Torwart Kepa. Zwei Defensivspieler mussten auf der Torlinie retten. In der zweiten Hälfte der Verlängerung kam es zu einer strittigen Situation für Eintracht-Keeper Trapp. Er konnte den Ball in der Luft anfangs halten, aber durch Bedrängnis verlor er ihn, und der Ball lag im Tor. Doch der Treffer zählte nicht. So musste erst das Elf-Meter-Schiessen entscheiden.

Zunächst führte Eintracht durch vollendete Elf-Meter von Haller, Jovic und De Guzman bereits mit 3:1. Doch dann scheiterten die Eintracht-Schützen Hinteregger und Paciencia an Kepa. Dagegen trafen die Chelsea-Spieler Jorginho, David Luiz und Hazard – zum Endstand von 4:3 für Chelsea. Damit hat sich die englische Hauptstadtmannschaft ins Finale gegen den FC Arsenal in Baku geschossen.

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