Donnerstag, 13.08.2020 16:27 Uhr

Forderung: Spielbetrieb 3. Liga einstellen

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 20.04.2020, 18:52 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6767x gelesen
Mario Kallnik - Geschäftsführer 1. FC Magdeburg
Mario Kallnik - Geschäftsführer 1. FC Magdeburg  Bild: Sportfoto 1. FCM

Magdeburg [ENA] Forderung von einigen Drittligisten: Spielbetrieb in der laufenden Saison 2019/20 einstellen. “Wir, der Hallesche FC , der SV Waldhof Mannheim, der 1. FC Magdeburg, der SC Preußen Münster, der Chemnitzer FC, die SG Sonnenhof Großaspach, der FSV Zwickau...

...und der FC Carl Zeiss Jena, kommen angesichts der Corona-Virus-Pandemie und auch in Abstimmung mit weiteren Vereinen zu dem Ergebnis, dass die aktuelle Saison 2019/20 der 3. Liga nicht fortgesetzt werden kann. Dies ist aus unserer Sicht der sportlich bittere , aber auch der einzig mögliche Weg, bei dem die gesellschaftlichen Realitäten, der Schutz der Gesundheit und die wirtschaftlichen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen sind.

Corona-Virus trifft Fußball-Deutschland hart

Dennoch wollen wir , dass sportliche Erfolge in dieser Saison zu entsprechenden Ergebnissen führen. Darum schlagen wir vor, dass der aktuelle Tabellenstand im Hinblick auf den Aufstieg gewertet wird, der Abstieg dagegen ausgesetzt wird”, erklärte der Geschäftsführer der 1. FC Magdeburg Spielbetriebs GmbH, Mario Kallnik. Das Corona-Virus hat den Fußball in Deutschland hart getroffen. Gerade für die 3. Liga, die bis zur Unterbrechung am 27. Spieltag auf den Rekordzuschauerschnitt von rund 8.700 Besuchern pro Spiel zusteuerte, sind die Spielabsagen besonders bitter.

Aktuelle Saison 2019/20 der 3. Liga nicht fortsetzen

“Natürlich würden wir alle die angefangene Saison im Wettbewerb gern beenden. Sportliche Wettbewerbe sollten auf dem Rasen entschieden werden und nicht am Grünen Tisch. Davon sind wir überzeugt. Aber wir sind auch davon überzeugt, dass der Preis für eine Fortsetzung der Saison nicht unverantwortlich hoch sein darf – gesellschaftlich, bezogen auf die Gesundheit und auch auf die Wirtschaftlichkeit”, ergänzte Mario Kallnik.

Es erscheint logisch, dass die aktuellen Entscheidungen der Bundesregierung sowie die vorhandene Faktenlage und die fehlenden Antworten, vor allem zu medizinischen Fragen, lassen die in der Verantwortung stehenden Vorstände und Geschäftsführer, die persönlich für ihre Entscheidung haften und die Verantwortung für die Gesundheit und das Leben ihrer Mitarbeiter tragen, in letzter Konsequenz zu dem Ergebnis kommen, dass die aktuelle Saison 2019/20 der 3. Liga nicht fortgesetzt werden kann.

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