Montag, 21.08.2017 10:17 Uhr

Finale um den DFB-Pokal in Berlin und Landespokal-Endspiel

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 30.05.2017, 03:32 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 7624x gelesen
Der Torschütze Sowislo (in Blau) mit ausgestreckten Armen.
Der Torschütze Sowislo (in Blau) mit ausgestreckten Armen.  Bild: Norman Seidler

Magdeburg [ENA] Ganz Deutschland war und ist vom Fußball-Fieber gepackt. So steigt am 26.05.2017 zum 74. Mal in Berlin der Kampf um den DFB-Pokal. Um diese Trophäe kämpfen im Finale die Finalkontrahenten Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt. Dieser zu vergebende Pokal ist immerhin 52 cm hoch und wiegt 5,7 kg.

Der Wert liegt etwa bei 100 000 Euro. Zur Pokal-Fußball-Schlacht im Olympiastadion wird die zweimalige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katharina Witt den Pott an den Sieger überreichen. Der vorjährige Pokalsieger (2016) ist diesmal nicht vertreten. Der bereits als Rekord-Pokalsieger mit 18 Siegen in den Vor- kämpfen ausschied. Sein Name ist als Letzter in diesem Golden farbenen Pott eingraviert worden. Nun schaut die gesamte "Fußball-Republik" auf den diesjährigen Sieger (2017).

Neuauflage des "Finaltags der Amateure mit der ARD"

Doch wenige Stunden vorher gab es die Neuauflage des "Finaltags der Amateure" mit einer unglaublichen Resonanz in den 21 Stadien als Austragungsorte. Die Gewinner ziehen in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde ein. Die ARD hat alle Landespokal-Endspiele in einer bundesweiten Life-Konferenz übertragen. Die dauerte über 8 Stunden und forderte Beharrungsvermögen vor dem Bildschirm. Etwa 2 Millionen Fans des Amateur-Fußballs schauten diesem Fußball-Spektakulum zu.

2 Millionen Fans bei der ARD-Übertragung des Spektakulums

Damit wurden fast 11 % Marktanteile erreicht. So urteilte dazu der WDR-Sportchef Steffen Simon: "Alles war ein schlüssiges Gesamtpaket, in dem tolle Fußball-Traditionsvereine Deutschlands sich darstellen konnten. Das war logistisch kein einfaches Experiment." Eine kleine Auswahl an Gewinnern dieser Mammut-Pokal-Runde sei kurz vorgestellt: MSV Duisburg, Sportfreunde Dorfmerkingen und 1. FC Magdeburg.

MSV Duisburg wurde doppelt belohnt

Besondere Freude herrschte beim Pokalgewinner Niederrhein. In dem konkurrenzträchtigen Match zwischen Rot-Weiß Essen und MSV Duisburg gewann der MSV mit seinem so erfolgreichen Coach Ilia Gruev. Mit dem 2:0-Sieg vor etwa 17500 Zuschauern erreichte das Team ein Double. "Ich bin sehr zufrieden, denn wir erreichten die 1. Runde im DFB-Pokal. Und außerdem sind wir vorher aus der 3. in die 2. Bundesliga aufgestiegen", erklärte er nicht ohne Stolz und gab damit auch die Stimmung seiner Mannschaft wieder.

Eine Klatsche durch den Siebtligisten

Eine Klatsche erhielt der Favorit von Württemberg , die bei manchen Zuschauern für leichte Erheiterung sorgte. Der Siebtligist , die Sportfreunde Dorfmerkingen (Landesliga) düpierten die Stuttgarter Kickers als Regionalligist mit einer 3:1-Niederlage. Der Dorfklub spielte die Kickers teilweise schwindelig. Und sie ließen den Klassenunterschied nicht erkennen. So urteilte der Präsident der Stuttgarter sehr ungehalten über das Ergebnis.

Kapitän Sowislo im Fotografen- Blitzgewitter

Beim Duell in Sachsen-Anhalt zwischen dem 1. FC Magdeburg (3. Liga bleibend) und dem Oberligisten Germania Halberstadt gab es ein Spiel auf Augenhöhe. Sie zeigten beide sehenswerten Fußball, obwohl beide bereits für den DFB-Pokal qualifiziert waren. Mit 1:0 konnte sich der Favorit, Magdeburg, nur knapp gegen Halberstadt durchsetzen. Das Tor erzielte einer der kreativsten und vorbildlichsten FCM-Spieler der Kapitän Marius Sowislo. Berechtigt durfte er im Blitzgewitter der Journalisten-Kameras die Trophäe zuerst emporstemmen.

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