Samstag, 23.03.2019 13:22 Uhr

Ein mageres 1:1 für den 1. FC Union Berlin

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 10.12.2018, 19:38 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5759x gelesen
Spielszene 1. FCM - 1. FC Union Berlin
Spielszene 1. FCM - 1. FC Union Berlin  Bild: Sportfoto 1. FCM

Magdeburg [ENA] In der 2. Bundesliga, im Ostduell, kam der favorisierte FC Union Berlin über ein mageres 1:1 beim 1. FC Magdeburg vor 23100 Zuschauern nicht hinaus. Die Berliner bleiben trotzdem auf dem 3. Tabellenplatz (Aufstiegs- relegationsplatz). Sie behalten auch...

...die Weiße Weste, in der Saison 2018/19 bisher noch nicht geschlagen worden zu sein. Der abstiegsbedrohte 1. FC Magdeburg verharrt weiterhinauf dem 16. Tabellenplatz (der Abstiegsrelegationsplatz). Ihm gelang bisher noch kein Heimsieg. Der Unions-Trainer Urs Fischer wechselte nach dem 3:1 gegen den SV Darmstadt 98 für seine Start-Elf aus: Für Prömmel und Reichelt kamen Zulj und Lenz in die Mannschaft.

FCM-Coach Oenning vertraut auf Preißinger

Der FCM-Coach Michael Oenning wechselte gegenüber der Nullnummer im Spiel gegen den VfL Bochum nur auf einer Position. Richard Weil pausierte, dafür spielte Preißinger von Anfang an. Die Magdeburger "entbrannten" in der ersten Halbzeit in den Anfangsminuten ein temporeiches und druckvolles Spiel. Sie dominierten mit guten Pässen auf dem ackerartigen Rasen. Besonders der nach Krankheit wieder genesene Mittelfeldakteur Rico Preißinger glänzte mit teilweise Traumpässen.

Die Köpenicker wirkten anfangs zu harmlos

Preißinger mischte damit die Union-Hintermannschaft kräftig auf. Die so hochgelobten Köpenicker wirkten dagegen verunsichert, blieben weitgehend in ihrer Spielhälfte "verharrend". Bereits in der 4. bzw. 5. Minute musste der Unions-Keeper Rafal Gikiewicz vor den FCM-Angreifern Christian Beck und Michael Niemeyer zwei Mal retten. Auch in der 30. Minute scheiterte Niemeyer am Unions-Torhüter - auch gleich danach sein Klubkamerad Felix Lohkemper. Die Hausherren hätten durchaus in Führung gehen können. Doch in der 37. Minute erlebten die 23000 Zuschauer eine Schrecksekunde.

Nur der Querbalken rettete beim FCM

Der Unioner Zulj setzte einen Nachschuss an den Querbalken. Doch dann erwischte Christian Beck einen Traumpass von Preißinger und lupfte das Leder eiskalt ins gegnerische Tor zum 1:0 für den Gastgeber ein (39. Minute). Nach der Pause trumpften die Hauptstädter viel stärker auf. Dagegen spielten die Elbestädter jetzt mit weniger Tempo. Die zeitweilige Zurückhaltung der Einheimischen wirkte sich auf ihre Hintermannschaft auch aus.

Der Berliner Gogia sorgte für den Ausgleich

Sie stand jetzt zumeist mehr unter Druck. Und dann in der 65. Minute rächte sich das. Der gerade eingewechselte Akaki Gogia überwand mit einem gezielten Schuss den FCM-Keeper Alexander Brunst und erzielte damit das 1:1. Doch danach setzte sich der FCM viel stärker in Erscheinung. So hatte ihr Abwehrstratege Dennis Erdmann mit seinem Kopfball eine gute Gelegenheit, die erneute Führung zu erzielen. Doch bis zum Schluss blieb es bei dieser Punkte-Teilung (1:1).

Trainerstimmen:

Urs Fischer (Berlin): "Es ist ein gerechtes Unentschieden zweier Mannschaften, die sich die eine oder andere Tor-Chance erarbeitet hatten. Magdeburg startete Anfangs besser. Aber nach 30 Minuten war das Spiel ausgeglichener. In der 2. Halbzeit war Union besser, so dass es am Ende ein verdientes Unentschieden für beide Mannschaften gewesen ist. Trotzdem ein großes Kompliment an die Magdeburger Mannschaft."

Michael Oenning (Magdeburg): "Ich denke, das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben versäumt, nach dem 1:0, das zweite Tor nach- zulegen, um hier den ersten Sieg zu landen. In der 2. Halbzeit war Union erst mal besser. Hinten' raus bin ich aber stolz, auf meine Mannschaft, dass wir die Möglichkeit hatten, das Spiel zu gewinnen."

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