Sonntag, 16.12.2018 19:30 Uhr

Ein 2. –Liga-Duell auf Augenhöhe

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 19.09.2018, 20:12 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6684x gelesen
MDCC-Arena Magdeburg
MDCC-Arena Magdeburg  Bild: Sportfoto 1. FCM

Magdeburg [ENA] Als Favorit trat Arminia Bielefeld im 2.-Liga-Punktspiel am 5. Spieltag beim 1. FC Magdeburg an und erreichte nur ein 0:0-Unentschieden. Aber durch diese Null-Nummer seit dem Saisonanfang 2018/19 erreichte der 1. FCM noch keinen so sehnsüchtig gewünschten Sieg...

...und die entsprechenden 3 Punkte. Trotzdem war es in der MDCC-Arena bei den Elbe-Städtern vor knapp 20 000 Zuschauern eine kurzweilige und intensive Partie. Sie gestaltete sich fast ständig auf Augenhöhe zwischen beiden Mannschaften und ließ sich unter dem Aspekt "leistungsgerecht" einstufen. Zu diesem Vergleich hatte der Bielefelder Coach Jeff Saibene an der Start-Elf 3 Veränderungen gegenüber dem 5:3-Heimsieg gegen Jan Regensburg vorgenommen. So startete er mit Brunner, Weihrauch und Salger für Clauss, Staude und Behrendt. Der Trainer des 1. FC Magdeburg, Jens Härtel, setzte Niemeyer, Lohkemper und Brunst für Türpitz, Ignjovski und Fejzic in die Anfangsformation gegenüber der 1:2-Niederlage bei Holstein Kiel ein.

Viel Angriffsdruck auf gegnerische Abwehrreihen

Das Spiel begann sehr temporeich. Beide Mannschaften sorgten für viel Druck auf die gegnerischen Abwehr-"Reihen". Die standen zumeist sehr stellungssicher und ließen nicht viel Spielraum zu. Sie sorgten dafür, dass das Mittelfeld mit wenigen Spielzügen oder langen, hohen Bällen überbrückt wurde. Doch gerade mit den Letzteren hatten die Angreifer ihre Schwierigkeiten hinsichtlich der "verwertbaren" Ball-Kontrolle. So versuchte sich der Mittelfeldstratege der Elbestädter Rother in der 28. Minute mit einem gezielten Distanzschuss den gegnerischen Keeper Ortega zu überwinden.

Der Armine Edmundsson traf nicht das leere Tor

Der jedoch entschärfte ihn. Auf der Gegenseite versuchte Gäste-Angreifer Edmundsson vergebens, den sehr clever wirkenden Brunst im FCM-Tor auszutricksen - das Tor war verwaist - aber der Schuss ging vorbei. Nach dem Wechsel stagnierte das temporeiche Fußballspiel auf beiden Seiten nicht. Da stockte in der 53. Minute den einheimischen Fans der Atem. Denn der Arminen-Knippser Vogelsammer köpfte aus Kurzdistanz auf das gegnerische Tor. Doch Keeper Brunst entschärfte reaktionsschnell den gefährlichen Ball.

Viele torreife Situationen durch Angreifer-Druck

Und 10 Minuten später hatten die gleichen Fans den Jubelschrei schon auf den Lippen. Doch die vom FCM-Angreifer Niemeyer gut getimte Flanke erreichte den Kopf seines Sturm-Kollegen Beck. Doch dessen Ball ging nur wenige Zentimeter am Kasten vorbei. Bis zum Schluss gab es noch torreife Situationen auf beiden Seiten. Doch es blieb bei der Null-Nummer. Das war sicher auch ein Nachweis dafür, dass die Deckungsreihen sehr gut positioniert standen und die Räume eng machten.

Trainerstimmen:

Jeff Saibene (Bielefeld): "Es ist natürlich eine gewisse Enttäuschung heute da. Wir wollten hier schon gewinnen, denn wir haben uns im Vergleich zu den letzten Spielen in der Defensive schon gesteigert. Es war heute wichtig, zu Null zu spielen. Magdeburg hat den Punkt verdient. Wir müssen am Ende auswärts auch mal mit einem Punkt zufrieden sein." | Jens Härtel (Magdeburg): "Es war für uns heute ein sehr schweres Spiel. Bielefeld war bisher der beste Gegner. Er hatte uns phasenweise beherrscht. Trotzdem haben wir uns gut verteidigt und auch die eine oder andere Chance gehabt. Diese müssen wir zukünftig am Ende konsequenter ausspielen."

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