Sonntag, 16.12.2018 18:12 Uhr

Dortmund behielt mit 2:1-Toren die Oberhand

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Fürth, 21.08.2018, 18:43 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6597x gelesen
Stadion SpVgg Greuther Fürth
Stadion SpVgg Greuther Fürth  Bild: Sportfoto SpVgg Greuther Fürth

Fürth [ENA] Borussia Dortmund behielt in einem wahren Zitterspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 2:1-Toren die Oberhand. Es bedurfte aber 120 + 1 Minute, um in die 2. DFB-Pokalrunde "hineinzurutschen". Erst in der letzten Minute der Verlängerung wurde dieses Pokal-Match ermittelt.

Die Fürther als Zweitbundesligist forderten die Borussen mit ihrer erstaunlich exzellenten Spielweise zu enormen Anstrengungen her- aus. Denn in der Verlängerung des 90-minütigen Spiels besorgte der Neuzugang Axel Witzel den Ausgleich zum 1:1. Zuvor hatte Sebastian Ernst aus dem Greuther Angriff das 1:0 in der 78. Minute erzielt. Trotz der wenigen Tore wurde es eine sehenswerte und abwechslungsreiche Auseinandersetzung.

Siegtor durch Marco Reus - 120 + 1. Minute

Marco Reus schoss in der 120 + 1. Minute das erlösende 2:1 für den BVB. Mit Beginn des Vergleichs dominierten die Dortmunder Gäste mit dem neuen Trainer Lucien Favre. Sie drängten die Gastgeber-Elf teilweise beängstigend in ihre eigene Hälfte zurück. Favre setzte in seinem ersten Pflichtspiel als BVB- Coach auf Stürmer Reus, Weltmeister Götze und der Vierer-Kette, bestehend aus Schmelzer, Akanji, Piszczek und Giallo. Im Tor stand Bürki.

Viel Power im Mittelfeld in der ersten Halbzeit

Der Trainer Oliver Barth, der als Co-Trainer für Fürths eigentlichen Coach Damir Buric (Trauerfeier in der Familie) Regie führte, änderte die Elf, die in Ingolstadt das 1:1 im Punktspiel in der 2. Liga erzielte. Es startete zunächst Bauer für Magyer. Nach 45 Minuten stand es 0:0. Das war besonders enttäuschend für die Dortmunder Mannschaft und ihren Trainer Favre. Nach dem Wechsel erkannte man auch die Schwächen beim haushohen Favoriten, denn die Dortmunder leisteten sich viele verlorene Zweikämpfe im Mittelfeld.

Abbrennen des Feuerwerks

Die Fürther setzten immer wieder "Nadelstiche"

Teilweise hielten sie die Bälle zu lange in ihrer individuellen Spielführung. Sie vertändelten oft ihre Angriffe. Mit ihren Kontern setzten die Fürther viele Nadelstiche. Doch der entscheidende Druck blieb aus. Er verpuffte bereits am 16er-Strafraum. Die Westphalen zeigten sich davon betroffen. Doch in der 61. Minute kamen die Blau-Gelben fast zu einer Führung. Mario Götze setzte einen Schuss auf das Gastgeber-Tor, doch sein Schuss wurde abgeblockt. Den zurück- prallenden Ball kanonierte Pulisic an den linken Außenpfosten.

Ernst schoss in der 78. Minute das 1:0

Nach einer Ballstafette schoss Keita-Ruel den Ball in Richtung linkem Pfosten. Der kam zu Ernst, der dann zum 1:0 für den Zweitligisten einschoss. In der fünfminütigen Verlängerung kam der Ball zu Witzel, der die Kugel zum 1:1 ins Tor beförderte. In der Nachspielzeit merkte man bei beiden Mannschaften die kräftezehrenden Anstrengungen. In der Abwehr beider Mannschaften entstanden torreife Situationen. Mit einem tollen Dribbling ließ der BVB-Stürmer Sancho 2 Gegenspieler stehen, bediente Reus, der in der letzten Minute zum 2:1-Siegtreffer in die Maschen schoss.

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