Dienstag, 24.10.2017 13:30 Uhr

Die Serie ist gerissen

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 20.09.2017, 19:30 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 4501x gelesen
Beck, der halbeinäugige Torschütze.
Beck, der halbeinäugige Torschütze.  Bild: 1. FCM

Magdeburg [ENA] Die Serie ist gerissen und der Bann ist gebrochen. Der SC Paderborn als Spitzenreiter der 3. Fußball-Liga verlor beim Tabellen-Dritten, dem 1. FC Magdeburg, vor knapp 17 000 Zuschauern mit 0:1-Toren. Damit erreichten die Elbestädter 21 Punkte und kurzzeitig den 2. Platz in der Tabelle.

Bei den Paderbornern riß damit eine imponierende Serie: Sie waren in dieser Saison 2017/18 in 8 Spielen hintereinander noch nicht geschlagen worden. Die Hausherren dagegen fahren mit viel Zuversicht und Selbstvertrauen zum nächsten Gegner am Sonntag, dem 24. September 2017, zum VfR Aalen. "In der dortigen OSTALB ARENA tritt der 1. FC Magdeburg gegen eine in sich gewachsene und recht homogene Mannschaft an. Die bieten stets viel Einsatz und Leidenschaft", so urteilte der FCM-Pressesprecher Norman Seidler.

Vor dem Spiel reger Spielertausch

Der Trainer der Elbestädter Jens Härtel tauschte in seiner Start-Elf gegenüber dem Zwickauer Spiel 4 Positionen : Christian Beck, Dennis Erdmann, Tobias Schwede und Steffen Schäfer wurden eingewechselt. Er stützte sich auch wieder auf das bewährte 3-4-3-System. Der SCP-Trainer und Ex-Magdeburger Steffen Baumgart vertraute weitgehend auf seine Start-Mannschaft aus dem letzten Spielvergleich.

Beide Gegner spielten auf hohem Niveau

Doch auch ein weiterer Ex-Magdeburger in Diensten von Paderborn reiste in die Elbestadt. Es war der Keeper Leopold Zingerle, den hatte der Paderborner Torwart- Trainer Nico Burchart aus Magdeburg geholt, als der Vertrag von Zingerle nicht verlängert worden war. Auch er wurde zu einem Garant für die bisher makellose Bilanz der Paderborner. Bis zum Halbzeit-Pfiff in dieser Partie sah es ganz nach einem Unentschieden aus. Die beiden Gegner spielten auf hohem Niveau. Es dominierte der Fight im Mittelfeld. Durch das ausgeprägte Vorpressing ließen die Magdeburger ebenso wie auch die Gäste auf beiden Seiten wenig torgefährliche Entwicklungs-Möglichkeiten.

Viele Wettkampf-Szenen im Mittelfeld

Gefährlich wurde es durch einen Latten-Kracher durch den Mittelfeldstrategen der Paderborner Wassey Massih (24. Minute). Er trat überhaupt als einer der agilsten Gästespieler auf, war sehr lauffreudig und gewann auch etliche Zweikämpfe. In der 41. Minute katapultierte FCM-Spieler Nico Hammann einen Gewaltschuß in Richtung gegnerisches Tor, den deren Keeper mit einer blitzschnellen Reaktion entschärfte. Nach dem Wechsel lebte das Spiel besonders durch viele Zweikämpfe.

1. FCM gegen Paderborn - Bild 1
1. FCM gegen Paderborn - Bild 2
1. FCM gegen Paderborn - Bild 3

In der 62. Minute klingelte es bei Zingerle

Doch in der 62. Minute "klingelte" es bei Zingerle im Kasten zum 1:0 für den FCM. Aus einem "Gewühl" um den Ball im erweiterten Fünf-Meter-Raum erwischte Michel Niemeyer die Kugel, schob sie zu seinem Klubkameraden Christian Beck, der kurzerhand einnetzte. Der Kommentar von Niemeyer: "Ich hätte ihn auch gern reingemacht, aber Christian stand besser." Damit ist der Torerfolgsbann, als entscheidender Goalgetter des Vorjahres (2016/17), gebrochen, denn Beck hatte erstmals in dieser Saison ein Punktspiel-Tor geschossen. Den nächsten Aufreger gab es in der 70. Minute. Der Paderborner Sven Michel strebte mit dem Ball allein auf das FCM-Tor zu. Doch mit einer Glanztat rettete FCM-Keeper Jan Glinker. So blieb es unter tosendem Jubel beim 1:0.

Trainerstimmen

Steffen Baumgart (SC Paderborn): "Es war ein intensives Spiel. Wir wollten Vollpressing gehen, das ist uns auch gut gelungen, bis auf die einzige Situation, die zum 1:0 führte. Ich muß trotzdem meine Mannschaft loben. Sie hat ein gutes Spiel gemacht, mit viel Leidenschaft, leider hat es nicht gereicht. | Jens Härtel (1. FC Magdeburg). "Paderborn war bisher die stärkste Mannschaft als Gegner. Trotzdem mußten sie auf Grund unseres Pressings lange Bälle spielen, die nicht gewünscht waren. Wir haben nur 2 Chancen zugelassen. Unterm Strich geht der Sieg in Ordnung."

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