Freitag, 19.10.2018 21:26 Uhr

Die Mannheimer Löwen eroberten den DHB-Pokal

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Hamburg, 07.05.2018, 18:21 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6237x gelesen
Siegesjubel Rhein-Neckar-Löwen.
Siegesjubel Rhein-Neckar-Löwen.  Bild: Rhein-Neckar-Löwen

Hamburg [ENA] Nach 11 Anläufen eroberte sich das Handball-Team der Rhein- Neckar-Löwen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den DHB-Pokal. Durch ihren Vorrunden-Sieg in diesem Final Four gegen den SC Magdeburg mit 31:24 Toren und dem Gewinn des Finals gegen den...

...TSV Hannover-Burgdorf mit 30:26 (13:11) konnten sie und etwa 13 500 Fans bei diesem Endrundenturnier in Hamburg jubeln. Ihr mit Emotionen geladener Chef-Trainer Nikolaj Jakobson tanzte vor Freude in Mitten des Parketts und jubelte lauthals. Die Löwen als der bisher zweimalige Deutsche Meister könnte mit einem Gewinn der Punktspielrunde in der Bundesliga 2017/18 einen Titel-Hattrick landen.

Ein Titel-Hattrick in Aussicht

Das wäre auch ein Novum in ihrer Vereinsgeschichte in dieser Konstellation. Die Reaktionen des "Pokal-Titel-Zauberers" Jakobson : "Ich kann meine Emotionen gar nicht beschreiben!" In der Hamburger Barclaycard-Arena zeigten sich die Mannheimer den Hannoveranern deutlich überlegen. Zwar mussten sie sich bis zur 12. Minute mit einem 4:4 begnügen. Aber dann lief ihre Tormaschine.

Die "Tormaschine" lief perfekt

Sie netzten innerhalb von 9 Minuten 6 Mal ein. Dadurch enteilten sie auf 10:4 Toren. Die Handballer von der Leine agierten in dieser Phase sehr unsicher. Es unterliefen etliche Abspiel- und sogar Fangfehler. Die Löwen zeigten sich in der Abwehr besonders bissig. Aus ihrem "Block" ragte besonders der Abwehrhüne Hendrik Pekeler heraus. Und kam wirklich einmal ein gegnerischer Angreifer vorbei, dann entschärfte der Mannheimer Torwart die Bälle und verhinderte einen Rückstand.

Nach dem Wechsel wirbelte Andy Schmid

Auch nach der Pause ließen sich die Löwen nicht überraschen. Sie fuhren immer geschickt ihre Krallen aus (in der Abwehr). In den zweiten 30 Minuten erzielte Andy Schmid sogar alle 8 seiner gesamten Tore. Außerdem riss er auch Lücken in die Hannoveraner Abwehr. Er schätzte sehr bedeutungsvoll diesen Pokalgewinn ein: "Dieser Erfolg hat eine weitreichende Bedeutung für unseren Verein", erklärte Schmid. Trotzdem blieben die Niedersachsen ein teilweise ebenbürtiger Gegner. Das beweist die Situation in der 34. Minute.

Spielszenen mit den Rhein-Neckar-Löwen.

Nach dem Wechsel schlichen sie sich auf 13:14 heran

Da hatten sie sich bis auf 13:14 "herangeschlichen". Das verdankten sie besonders ihren beiden Meist-Torwerfern Kai Häfner (6 Tore) und R. Kastening (6 Tore) zu verdanken. Die Hannoveraner, die erstmals an der DHB-Pokalrunde teilnahmen, qualifizierten sich mit ihrem Trainer Carlos Ortega auch erstmalig für die Teilnahme am EHF-Cup. Der entscheidende Tor-Einnetzende Andy Schmid wurde - als Spielmacher der Rhein-Neckar-Löwen - als bester Akteur des Spiels ausgezeichnet.

Keeper Appelgren - bester Torwart

Sein Mitspieler Mikael Appelgren erhielt die "Krone" des besten Torwarts. Gewichtige Torschützen beim Titelgewinner wurden neben Schmid Patrick Groetzki (6 Tore), Mads Mensah Larsen (5 Tore) und Alexander Pettersson (5 Tore). Auf eine längere Erholungsphase müssen die Löwen verzichten, denn am Donnerstag sind sie in der Bundesliga-Punktspielrunde Gastgeber für den SC Magdeburg.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Photos und Events Photos und Events Photos und Events
Info.