Freitag, 19.10.2018 21:57 Uhr

Die Franken aus Würzburg kickten einen Erfolg

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Würzburg, 04.02.2018, 16:58 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5444x gelesen
Mittelfeldakteur Dennis Erdmann (Blau-Weiß) (FCM) gegen etliche Würzburger Verteidiger.
Mittelfeldakteur Dennis Erdmann (Blau-Weiß) (FCM) gegen etliche Würzburger Verteidiger.   Bild: Sportfoto 1. FCM

Würzburg [ENA] Auch im 3. Spiel im neuen Jahr 2018 errang der 1. FC Magdeburg keinen Sieg Zwei Niederlagen und ein Unentschieden stimmten die Verantwortlichen, Spieler und die Tausenden Fans nicht zufrieden. Denn im 3. Match bei den Würzburger Kickern erlitten sie...

...bei den kämpferisch sehr stark auftretenden Franken eine 0:1-Niederlage. Die Würzburger konnten in diesem Vergleich gegen den Zweit-Platzierten mit 7 Siegen aus 8 Spielen mit einem beachtlichen "Sieges-Fund" wuchern, und sie traten auch sehr selbstbewusst auf. In den meisten Phasen des Spiels dominierten sie das Geschehen und verwiesen auf eine starke und clevere Abwehr.

Die Würzburger dominierten meistens das Geschehen

Die Magdeburger Sturmspitzen ließen den Torhunger doch weitgehend vermissen. Aber viel gefährlicher zeigten sich auch die Würzburger nicht. Das einzige Tor resultierte aus einem verwandelten 11-Meter durch Orkan Ademi. Lag es vielleicht an den durch beide Trainer vorgenommenen Wechsel der letzten Grundformationen? So wechselte der Würzburger Trainer Michael Schiele im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Münster auf 3 Positionen aus. In die Startformationen kamen Baumann, Wagner und Taffershofer für Mast, Skarlatides und Königs. Sie saßen auf der Reservebank.

Die Würzburger gingen mit Spielbeginn ein hohes Tempo

Der Magdeburger Coach Jens Härtel wechselte ebenfalls 3 Neue in die Start-Elf ein. So brachte er nach dem 0:0 gegen Meppen für Rother, Schäfer und Düker - den nach langer Zeit der Genesung wieder fitten Schiller - außerdem Türpitz und Schwede in die neu formierte Start-Elf. Die Kicker kickten sofort in einem hohen Tempo. So hatte der spätere Torschütze Ademi bereits in der 4. Minute eine günstige Torgelegenheit. Doch er besaß in seinem Gegenüber, in dem Keeper Jan Glinker, einen aufmerksamen Gegenpart. Aber die Magdeburger besaßen durch Niemeyer einen beachtlichen Torschuss, der knapp am Tor vorbei ging. Doch die Würzburger suchten ihre Räume besonders über ihre Außen und wieder war es Ademi, der eine torgefährliche Gelegenheit hatte.

Einen Strafstoß verwandelte Ademi zum 1:0

Doch er verfehlte knapp. Aber in der 42. Minute legte der FCM- Verteidiger Christopher Handke sehr ungeschickt in seiner Beinabwehr den FWK- Gegenspieler im eigenen Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ademi zielsicher zum 1:0, was auch der Endstand blieb. Nach dem Wechsel wurden die Gäste torgefährlicher. Doch Schiller (53. Minute) und Erdmann (55. Minute) - immerhin sind es ein Verteidiger und ein Mittelfeld- Spieler - verfehlten knapp das gegnerische Tor. Die Würzburger gingen zur Ergebnissicherung über, zogen sich zurück und warteten auf Konter. So hatte Göbel zwei Mal aus Standardsituationen Chancen. Doch sie blieben ohne Erfolg, da der Gegenüber - gegnerische Keeper Glinker - sicher stand.

Trainerstimmen:

Jens Härtel (Magdeburg): "In dem intensiven Spiel hatten wir bereits Sorgen, da wir ein oder andere Ballverluste verursachten. Würzburg hat immer gut umgeschaltet. Wir haben vor allen Dingen im letzten Drittel viele Bälle verloren, um Torgefahr zu erzeugen. Dann hatte sich das Spiel eigentlich beruhigt. Doch nach dem Elfer gehen wir mit 0:1 in die Pause. In der zweiten Halbzeit hatten wir deutlich mehr Ballbesitz. Würzburg dagegen hat deutlich tiefer verteidigt. Sie haben leidenschaftlich verteidigt und am Ende das Spiel gewonnen."

Michael Schiele (Würzburg): "Durch die vielen Zweikämpfe hatte der Schiedsrichter viel zu tun. Doch er hat am Ende seine Linie durchgezogen. In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und hinten haben wir nichts zugelassen. In der 2. Halbzeit standen wir etwas tiefer, und der Gegner hatte nur eine Chance. Große Gelegenheiten außer Kai Wagner hatten wir nicht mehr. Am Ende war es ein verdienter Sieg."

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