Dienstag, 24.10.2017 13:27 Uhr

Deutscher Vize-Meister gekürt – Kampf um Plätze

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Flensburg, 09.06.2017, 20:27 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 6451x gelesen
Siegesjubel bei den Grün-Roten.
Siegesjubel bei den Grün-Roten.  Bild: Eroll Popova

Flensburg [ENA] Nun ist es Gewissheit: Schon vor dem letzten Spiel der Saison 2016/17 erkämpfte sich die SG Flensburg – Handewitt den Titel eines Vize-Meisters der Handball-Bundesliga. "Die Nordlichter" gewannen im vorletzten Saison-Spiel gegen den HBW Balingen – Weilstetten nur knapp,

aber verdient mit 26:24 (17:13) Toren. Und sie belegen damit – feststehend - den 2. Platz. Damit wurde ein weiterer bis dahin vakanter Abstiegsplatz entschieden. Die Balinger müssen zurück in die 2. Bundesliga/Handball gemeinsam mit dem ebenfalls feststehenden Absteiger HSC Coburg. Die Flensburger bejubelten ihren Vize-Meistertitel. Doch im Gegensatz konstatierte der in Diensten der Balinger stehende Nationalspieler und Europameister Martin Strobel zunächst: "Das ist ein bitterer Tag." Doch er strahlte gleich nach der Niederlage Optimismus aus: "Unser Ziel ist der sofortige Aufstieg."

Der THW Kiel gewinnt Bronze

Im Kampf um den 4. Platz gibt es noch ein Gerangel zwischen den Füchsen Berlin und dem SC Magdeburg. Vor dem letzten anstehenden Spiel stehen die Berliner auf dem 4. Platz (49:17 Punkte) während die Magdeburger den 5. Platz (49:17 Punkte) einnehmen – mit einer schlechteren Trefferzahl als die Füchse. Den 3. Platz nimmt der THW Kiel mit seinem Sieg gegen HC Erlangen mit (30:22 Toren) ein , obwohl auch hier noch der letzte Vergleich ansteht.

Der Bergische HC wurde in der GETEC-Arena entzaubert

Im letzten Spiel der Saison entzauberte der SC Magdeburg den Bergischen HC mit 41:29 Toren. "Wir wollten auch etwas für unser Gesamttor-Verhältnis tun", erklärte der SCM-Coach Bennett Wiegert nicht ohne Stolz. Eine derartige Bilanz hatte es vorher noch nicht gegeben. In diesem 50. Spiel als Chef-Trainer gelang ihm in 18 Spielen hintereinander eine niederlagenfreie Bilanz. Trotz des riesen Jubels in der heimischen GETEC-Arena gab es bei den fast 7000 Fans auch so etwas wie Trauer.

Abschied von 4 Grün-Roten

Immerhin wurden mit diesem letzten Heimspiel vier gewichtige Akteure verabschiedet. So verließen die Urgesteine Fabian van Olphen (seit 2001) im Team und Yves Grafenhorst den heimischen Klub. Der Letztere spielte schon 20 Jahre in den Grün-Roten-SCM-Farben. Grafenhorst wird weiterhin als Co-Trainer von Bennett Wiegert agieren. Außerdem verlassen der Europameister Finn Lemke und Jakob Bagerstedt den Klub. Die 3 werden mit anderen Traditions-Trikots in anderen Vereinen in der Handball- Bundesliga auftreten.

Ein Kantersieg für die Einheimischen

In dem Vergleich gegen den Bergischen HC gab es in der ersten viertel Stunde einen Kopf-an-Kopf-Schlagabtausch. Die Gäste führten sogar in der 13. Minute von Gunnarsson mit 8:7-Toren. Doch dann übernahmen die Elbestädter die Führung. So stand es in der 26. Minute 17:12 für sie. Nach dem Wechsel wehrten sich die Gäste noch mit Vehemenz, doch die einheimischen Fans beflügelten ihre Mannschaft mit Sprech-Chören, und die erhöhten die Trefferfolge. Nach einem Stand von 28:21 schnellte die Trefferquote durch Michael Damgaard (7), Yves Grafenhorst ( 6 ) und Jakob Bagerstedt ( 6 ) auf 41:29 im Endstand.

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