Mittwoch, 24.04.2019 07:50 Uhr

Der THW Kiel besiegte im DHB-Pokalfinale den SC Magdeburg

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 08.04.2019, 18:56 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 3547x gelesen
Jubel THW Kiel
Jubel THW Kiel  Bild: sport.de

Magdeburg [ENA] Im DHB-Pokalwettbewerb siegte der bisherige mehrfache Sieger, der THW Kiel, zum 3. Mal im Finale gegen den SC Magdeburg mit 28:24 (15:14) Toren. Damit nimmt der Pokalsieger erneut an internationalen Wettbewerben teil. In dem Anfangsabschnitt spielten beide auf Augenhöhe.

...Aber in der letzten Phase ging dem SC Magdeburg die spielerische Konstanz verloren. Bereits in den ersten 3 Minuten erkämpfte sich Kiel u.a. durch Tore von Harald Reinkind und Nikola Bilyk eine 3:1- Führung. Danach behielten die Norddeutschen weitgehend die Führung inne. Aber danach erhöhten die Elbestädter ihre Laufbereitschaft und verstärkten ihr Umschaltspiel.

Bis zur 20. Minute setzten sich oft die Norddeutschen durch

Sie führten sogar in der 23. Minute mit 13:10-Toren. Eine der wichtigsten Stützen für den SCM war Michael Damgaard. In der gesamten Partie kam er auf 6 Treffer. Doch die Kieler “Zebras” ließen sich dadurch nicht er- schüttern. Besonders ihr Weitwurfschütze Domagoj Duvnjak sorgte dann für eine Halbzeitführung. Der SC Magdeburg scheiterte besonders an dem gegnerischen Schlussmann Niklas Landin.

Magdeburg scheiterte besonders am gegnerischen Schlussmann

Er entschärfte serienweise die Granaten der entscheidenden Weitwurfschützen der Grün-Roten aus Magdeburg. Ein gutes Händchen hatte auch der Trainer der Nord- deutschen Alfred Gislason, der in dieser Saison seinen Trainerposten in Kiel aufgibt. Er besitzt bereits eine imposante Bilanz. Immerhin gewann er 7 Deutsche Meister- schaften, 5 Pokalsiege und 3 Champions-League-Gewinne. Die Kieler entfachten einen derartigen Power, so dass sie nach 50 Minuten mit 24:16 führten. Zwar gab es in den letzten Minuten noch ein Aufbäumen des SCM, doch die Kieler verstanden es mit einer verstärkten Abwehrhaltung den klaren 28:24-Sieg einzufahren.

Trainerstimmen:

Alfred Gislason (Kiel): “Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs. Es ist mir besonders wichtig, den Titel zu holen. Es ist traurig, das nie wieder auf der Fläche zu erleben, sondern nur als Zuschauer. Wir genießen diesen Moment.” | Bennett Wiegert (Magdeburg): “Bei dieser Leistungsdichte sind wir aus dem Rhythmus gekommen. Dieses Ergebnis ist sehr traurig für uns.”

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