Donnerstag, 13.08.2020 17:03 Uhr

Beschluss des Bundeskabinetts zur 1. und 2. Bundesliga

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Berlin, 08.05.2020, 18:13 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 7582x gelesen
Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg sieht Geisterspiele kritisch
Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg sieht Geisterspiele kritisch  Bild: Sportfoto 1. FC Magdeburg

Berlin [ENA] Seit Mitte der Woche liegt der Beschluss der Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Ministerpräsidenten der einzelnen Bundesländer der Bundesrepublik vor: Eine Fortsetzung des Spielbetriebs der 1. und 2. Bundesliga kann noch im Mai 2020 erfolgen und ist bereits für den 16. Mai 2020 terminiert.

Die Wiederaufnahme erfolgt unter Anwendung eines speziell dafür entworfenen Hygienekonzepts. Die Genehmigung der Wiederaufnahme eines Trainings- und Wettkampfbetriebes von der 3. Liga bis zur Kreisklasse obliegt nunmehr den jeweiligen Bundesländern sowie den Gesundheitsämtern vor Ort. In Sachsen-Anhalt gilt mit der 5. Eindämmungsverordnung, dass bis zum 27. Mai 2020 jeglicher Wettkampfbetrieb untersagt ist – auch ein Mannschaftstraining im klassischen Stil. Nur ein Kleingruppentraining mit maximal 5 Personen wäre möglich.

Videokonferenz mit dem Ministerpräsidenten Dr. R.Haselooff

Inzwischen haben die Präsidenten und Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg und des Halleschen FC den Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff in einer 45-minütigen Videokonferenz über die aktuelle Situation informiert. Im Ergebnis soll es eine Sonderrolle für den Drittliga-Fußball auch wegen der gesellschaftlichen Verantwortung in Sachsen-Anhalt nicht geben. “Somit wird vor diesem Hintergrund klar, dass der 1. FC Magdeburg den Trainingsbetrieb weiterhin nicht aufnehmen wird. Dafür besteht zum aktuellen Zeitpunkt keine Grundlage”, erklärte Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg.

Wiederaufnahme des Spielbetriebs 3. Liga nicht möglich

Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 3. Liga ist nicht absehbar. “Ein Abschluss der Saison bis 30. Juni dieses Jahres ist angesichts dieser Verfügungslage nicht möglich. Diese bestehenden Beschränkungen werden die Vereine nunmehr dem Deutschen Fußballbund übermitteln und die Bitte zum Abbruch der Saison nochmals unterstreichen. Auf Grund der behördlichen Vorgaben ist eine Wiederaufnahme des Mannschaftstrainingsbetriebs in unserem Bundesland weiterhin nicht möglich. Das Wohl und die Gesundheit der Mitarbeiter des 1. FCM stehen für alle verantwortlich handelnden Gremien fest im Vordergrund”, erklärte Mario Kallnik weiterhin.

Im übrigen wird durch den 1. FCM die von den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin angeregten Entwicklung einer Zukunftskonzeption für die anderen Ligen – insbesondere der Verbesserung der finanziellen Ausstattung der 3. Liga unterstützt.

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