Samstag, 21.04.2018 13:28 Uhr

Bayern München gewann ohne Coach Heynckes

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens München, 12.02.2018, 18:12 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5535x gelesen
Torschütze Robert Lewandwoski (Bayern München).
Torschütze Robert Lewandwoski (Bayern München).  Bild: Sportfoto Bayern München

München [ENA] In einem hart umkämpften Spiel mit vielen individuellen Zweikämpfen besiegte der FC Bayern München in ihrer Allianz-Arena Schalke 04 mit 2:1-Toren. Damit behalten die Münchner mit 18 Punkten Vorsprung die Spitzenposition in der Tabelle und sie deuten auch...

...mit ihrer dominanten Spielweise in den bisherigen Punktspielen darauf hin, dass ihre Meisterschaftsambitionen durchaus berechtigt sind. Sie würden damit 28 Meister- Titel inne haben. Dieser Match-Gewinn ist für die Gastgeber besonders bedeutsam, da sie ohne ihren etatmäßigen Chef-Trainer Jupp Heynckes, der durch einen grippalen Infekt pausieren musste, angetreten waren.

Ein grippaler Infekt sorgte für Heynckes Pausierung

Der doch ein wenig enttäuschte Schalker Trainer Domenico Tedesco hatte nach dem 1:0-Erfolg gegen den Bundesliga-Konkurrenten VfL Wolfsburg insgesamt auf 4 Positionen seine Start-Elf für das Bayern-Spiel verändert. Es starteten zunächst Caliguiri, di Santo, Stamboli und Embolo für Pjaca, Oczipka, Harig und Nastasic. Der Co-Trainer bei den Münchnern Peter Herrmann stellte im Gegensatz zum 6:0-Sieg im Pokal-Viertelfinale gegen den SC Paderborn neu ein, Boateng und Ribery für Süle und Coman.

Wieder Lewandowski - mit seinem 19. Saisontreffer

Nach 7 Minuten Spielzeit wurden die Schalker unangenehm überrascht. Der Bayern-Goalgetter Robert Lewandowski schoss einen Abpraller des nicht so sicheren 04 Keeper Ralf Fährmann ins gegnerische Tor zum 1:0 für den FCB ein. Und dazu eine kuriose Statistik: Lewandowski egalisierte mit seinem 19. Saisontreffer den Rekord in der Bundesliga seines Chef-Trainer Heynckes. Dazu erklärte Fährmann: "Ich hatte den Bayern-Angriff erfolgreich verteidigt. Doch trotzdem gab es für uns eine Ernüchterung.

Die Schalker zeigten keine Schockwirkung

Die Schalker zeigten aber keine Schock-Wirkung. Sie spielten weiterhin aggressiv. Sie stürmten mutig, aber lockerten ungewollt ihre Abwehrdeckung. So erwischte di Santo nach einer ungewollten Vorlage durch Goretzka, der zu den Münchnern wechselt, und er glich die Führung des FCB mit einem feinen Treffer zum 1:1 aus (29. Minute). Und 7 Minuten später überlistete Nationalspieler Thomas Müller den Schalker gegnerischen Keeper Fährmann. Er bediente nicht, wie der Keeper deutete, nicht einen mitgelaufenen Mitspieler, sondern zog aus außergewöhnlich spitzem Winkel auf die kurze Ecke zur 2:1-Führung für die Bayern von der Isar. Zwar hatte Leon Goretzka vor dem Halbzeit-Pfiff noch auf 2:2 erhöhen können, aber er donnerte den Ball am Pfosten vorbei.

Alle nachfolgenden Angriffsversuche scheiterten

Nach dem Wechsel entwickelten sich auf beiden Seiten stürmische Attacken auf das gegnerische Tor. Doch alle Angriffsversuche scheiterten. So Embolo am gegnerischen FCB-Keeper Sven Ulreich. Drei Minuten später hatte auch Müller auf der Gegenseite eine klasse Chance. Doch selbst in günstiger Situation, auf Fehrmanns Tor zu schießen, bediente er einen "Nachbar-Spieler" - ohne Erfolg. Auch in den letzten Minuten ereignete sich nichts Aufregendes mehr. So blieb es beim 2:1-Endstand für die Bayern. "Peter Hermann hat uns gut eingestellt und den richtigen Ton getroffen. Ich glaube, wir sind froh, wenn der Trainer wieder da ist", sagte Sven Ulreich am Ende des Spiels.

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