Donnerstag, 27.07.2017 02:46 Uhr

Abu Dhabi, Setubal und Internationale Meisterschaften

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 27.06.2017, 04:51 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5997x gelesen
Finnia Wunram
Finnia Wunram  Bild: Jo Kleindl

Magdeburg [ENA] Die deutschen Freiwasser-Schwimmer sorgten beim Welt-Cup in Setubal für Furore über die 10-km-Strecke, und einige sicherten sich damit die Tickets für die anstehenden Weltmeisterschaften über 5 km in Ungarn im Plattensee. In dem wellenbetonten Atlantischen Ozean an der portugiesischen Küste...

...gab es eine Überraschung beim FINA-Ausscheid durch den Ungarn Kristof Rasowszky über 10 km. Der Ungare Kristof Rasowszky siegte als sogenannter "No-Name – Man" mit wenigen Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Rob Muffels vom SC Magdeburg. Für Muffels ist es das beste Resultat seiner Welt-Cup-Karriere. Doch auch die Platzierungen, so der 8. Rang des Wiesbadeners Christian Reichert, waren bedeutungs- voll. Die Bedingungen im Parque Urbano De Alba in Setubal fanden aber nur geteilte Zustimmung.

Keine Neopren-Anzüge bei 21 Grad Wassertemperatur

Zwar brauchten keine Neopren-Anzüge eingesetzt zu werden, da die Wassertemperatur 21 Grad betrug. Doch auf Grund der starken Strömung war die Strecke fast 30 Minuten kürzer. So urteilte der Bundestrainer der Freiwasser-Schwimmer und als ehemaliger deutscher Freiwasser-Weltklasse-Schwimmer Stefan Lurz: "Mit unter 1:30 Stunden Gesamt-Renn-Zeit war die Strecke natürlich erheblich zu kurz, was für einen Welt-Cup schade ist."

Finnia Wunram war die Beste bei den Deutschen Frauen

Bei den Frauen starteten 33 "Wassernixen". Darunter befanden sich auch 4 Frauen aus dem deutschen Team. Die Beste unter ihnen wurde Finnia Wunram aus Magdeburg mit einem beachtlichen 8. Platz. Sie gehörte auch in der Vergangenheit aus der deutschen Frauen-Freiwasser- Mannschaft schon zu den Stärksten und Beständigsten des Deutschen Schwimmverbandes. Siegerin wurde die Italienerin Rachele Bruni.

Wunram wurde auch in Abu Dhabi Vierte

Die Magdeburgerin erkämpfte bereits in Abu Dhabi im März 2017 den Vierten Platz. Und aus beiden Platzierungen zusammengestellt löste sie als beste Deutsche das Ticket für die Weltmeisterschaften über 5 km auf dem Ungarischen Plattensee. Zweite in Setubal wurde die Würzburgerin Svenja Zihsler mit Platz 11. Auch Rob Muffels löste bei beiden Welt-Cup-Rennen (Abu Dhabi und Setubal) sein Ticket für die Weltmeisterschaften in Ungarn.

Deutsche Meisterschaften im Freiwasser im Barleber See

Doch vor dem Weltmeisterschafts-Trip müssen sie bei den internationalen deutschen Meisterschaften im Freiwasser-Schwimmen um Titel im Barleber See kämpfen. Diese finden vom 29. Juni bis 02. Juli 2017 statt. Insgesamt sind 733 Starter von verschiedenen Vereinen im Wasser, das unmittelbar an der Autobahn 2 liegt. Der Sand war übrigens die Grundlage für den Autobahnbau an dieser Stelle.

Ein gewaltiger Vorbereitungsaufwand für 201 Vereine

Cheforganisator dieser internationalen Freiwasser-Meisterschaften ist der Abteilungsleiter Martin Woitag vom SC Magdeburg. "Denn immerhin kommen die Athleten aus 201 Vereinen", erklärte er ein wenig überhastet, denn er hatte schon den nächsten Anrufer in der "Leitung". Die Hauptrennen sind am Donnerstag für Frauen und Männer über 10 km und am Freitag, Samstag und Sonntag starten dann die Frauen und Männer über 5 km. Der Beginn ist jedenfalls an jedem Wettkampftag um 09.30 Uhr.

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