Mittwoch, 21.11.2018 16:55 Uhr

98. Derby in der Handball-Bundesliga

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Flensburg, 10.09.2018, 18:37 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5953x gelesen
Flensburg-Handewitt
Flensburg-Handewitt  Bild: Verein Flensburg-Handewitt

Flensburg [ENA] Im 98. Duell zweier Giganten der Handball-Bundesliga besiegte der derzeitige Meister die SG Flensburg Handewitt den Mehrfachgewinner, den THW Kiel, mit 26:25-Toren. Für Flensburg war es das 1000. Bundesliga-Spiel seiner Klubgeschichte, und mit ihrem Sieg...

...gegen den Rekordmeister Kiel eroberten sie nach diesem 4. Spieltag in der Bundesliga die Tabellenführung. Dieses Match war ein Anziehungspunkt für viele begeisterte Fans in der Nordregion Deutschlands. Immerhin waren 6.300 Zuschauer in der ausverkauften Flensburger Arena. In der ersten viertel Stunde spielten beide Teams auf Augenhöhe. Sie zeigten herausragende handballerische Kost.

In den Anfangsminuten eine Partie auf Augenhöhe

Für diese dramatische Auseinandersetzung sorgten natürlich auch die Zuschauer, die besonders ihre einheimischen Flensburger Spieler skandierten. Der Zwischenstand von 8:8 nach 15 Minuten bewies die Ausgeglichenheit dieser Auseinandersetzung. Doch dann hatten die Kieler einen 3:0 - Lauf und lagen nach 20 Minuten bereits 11:8 vorn. An diesem Zwischenstand hatte besonders der THW-Keeper Niklas Landin die entscheidende Aktie.

Der Flensburger Trainer Maik Machulla reagierte entsprechend

Der Flensburger Trainer Maik Machulla reagierte gezielt. Er verstärkte besonders die Abwehr seines Teams. So setzte er neben Tobias Karlsson Johannes Golla mit in die Abwehrmitte. Dadurch gelang es den Einheimischen, bis zur 30. Minute, auf 15:12 - Toren vorbeizuziehen. Als Reaktion brachte der Trainer von Kiel Alfred Gislasson mit Harald Reinkind einen sehr agilen Mitstreiter im rechten Rückraum. Er rechtfertigte seinen Einsatz, denn er erzielte nach dem Halbzeitwechsel gleich 2 Treffer für die Kieler. Insgesamt wirkte das Spiel nach dem Wechsel noch intensiver. Insbesondere Hendrik Pekeler, der von den Rhein-Neckar-Löwen nach Kiel gekommen war, erzielte neben Ekberg die meisten Treffer für Kiel (6 Tore).

In dieser Zitterpartie brillierte Torwart Benjamin Buric

Die entscheidenden Torschützen waren bei Flensburg Handewitt Holger Glandorf, der insbesondere seine Fähigkeiten im 1:1-Verhältnis aus- spielte, und Hampus Wanne mit jeweils 5 Toren. Einer der entscheidenden Eckpunkte für den Sieg bildete Flensburgs Torhüter Benjamin Buric, der in dieser Zitterpartie viel Nerven zeigte. Mit diesem knappen Sieg setzte sich die SG Flensburg Handewitt an die Tabellenspitze der Handball Bundesliga.

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