Freitag, 19.10.2018 21:45 Uhr

Symposium des Deutschen Wanderverbandes

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Düsseldorf, 01.10.2018, 16:15 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 2889x gelesen
Deutsche Wanderjugend
Deutsche Wanderjugend  Bild: Deutscher Wanderverband

Düsseldorf [ENA] Auf einem Symposium "Natursport.Umwelt.bewusst" des Deutschen Wanderverbandes in Düsseldorf im September 2018, hatte folgendes wichtiges Ergebnis. Natursportler wollen mit anderen und miteinander möglichst harmonisch umgehen und dafür intensiver kommunizieren.

Der Anlaß der Veranstaltung war ein DWV-Befragung unter Natursportlerinnen und Natursportlern: Diese ergab auch, dass Umwelt und Klimaschutz für Natursportler ein wichtiges Thema sind. "Mit Hilde der Befragungsergebnisse sollen die unterschiedlichen Interessen von nicht herkömmlich, etwa in Vereinen, organisierten Natursportlerinnen und Natursportlern, Grund- und Waldbesitzerinnen und -besitzern, dem Natur- und Umweltschutz sowie anderen Nutzer- gruppen vereint und die Rahmenbedingen für das Miteinander verbessert werden", erklärte Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes.

Wanderer - größte Natursportgruppe

Genauso, wie andere nicht herkömmlich organisierte Natursporttreibende, sind Wanderer als größte Natursportgruppe, vor allem über Wapp-Seiten, Social Media und Fachmagazine erreichbar. "Bei allen anderen, nicht herkömmlich organisierten Natursporttreibenden, ist der Umwelt- und der Klimaschutz ein sehr wichtiges Thema (99 %) der Befragten. Sogar 60 % dieser Gruppe meinen außerdem, dass die Outdoor - Hersteller mehr für Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Deutschland machen sollten", so Ute Dicks weiter kommentierend.

Eine sinnvolle Kommunikations-Plattform

Während des Symposiums in Düsseldorf diskutierten Vertreter aus den Bereichen Geocaching, Forst-, Tourismus, Umweltschutz und Ausrüstungs- Herstellung über die Ergebnisse der DWV-Befragung. Dabei stellte sich heraus: Alle Beteiligten wünschten sich ein möglichst konfliktfreies Miteinander in Bezug auf alle anderen Gruppen. Eine Kommunikations- Plattform ist sinnvoll, um Informationen unter allen Beteiligten schnell und unkompliziert auszutauschen. Nur dann können etwa Missverständnisse entschärft werden - wenn sie überhaupt entstünden.

DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß

Der DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß regte in Düsseldorf dazu an: "Es sollte eine zentrale Koordinierungsstelle errichtet werden, welche diese Kommunikation ermöglichen könnte, so wie es der DWV schon in seinem aktuellen Forderungspapier an die Bundesregierung formuliert hat." Diese Idee begrüßten viele Teilnehmende des Symposiums und verabredeten einen entsprechenden Austausch zur Entwicklung einer solchen Kommunikationsplattform. Das Symposium "Natursport.Umwelt.bewusst" war Bestandteil des gleichnamigen, vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten Projektes des Deutschen Wanderverbandes.

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