Freitag, 03.04.2020 12:25 Uhr

Kurzarbeitergeld in der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Berlin, 25.03.2020, 18:41 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 2414x gelesen
Flughafen Berlin Brandenburg
Flughafen Berlin Brandenburg  Bild: berlin-airport.de

Berlin [ENA] Die Corona-Pandemie sorgt auch bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH für logistische Veränderungen innerhalb der Flughafengesellschaft. Die Corona-Krise hatte dazu geführt, dass innerhalb weniger Wochen der Flugbetrieb in der Hauptstadtregion zu über 90 % eingebrochen ist.

Angesichts dieser dramatischen Situation hat die Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) gestern beschlossen, gemeinsam mit dem Betriebsrat, eine Betriebsvereinbarung zur Einführung von Kurzarbeit für ihre rund 2200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beantragen. Der Grund dafür: Es sollten Entlassungen durch eine Reduzierung der Arbeitszeit vermieden werden.

Mitarbeiter erhalten mindestens 80 % des Nettoentgeltes

Ein entsprechender Antrag wurde jetzt beim zuständigen Arbeitsamt gestellt. Gemeinsam mit dem Betriebsrat wurde außerdem beschlossen, dass das gesetzliche Kurzarbeitergeld durch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH aufgestockt wird. Dadurch erhalten demnach die Mitarbeiter 80 % des Nettoentgeltes. Und eine weitere sozialverträgliche Entscheidung bei Alleinerziehenden: Bei Ihnen wird das Nettoentgelt auf 90 % aufgestockt. Die Regelung zur Kurzarbeit tritt bis auf Weiteres in Kraft, sobald der Antrag vom Arbeitsamt genehmigt ist.

FFB-Betriebsrat und -Geschäftsführung - Statement dazu

Zu dieser Entscheidung erklärte Claudia Heinrich, Vorsitzende des FFB-Betriebsrates: “Es geht uns gemeinsam darum, die Kolleginnen und Kollegen gesundheitlich vor dem Virus zu schützen. Sie sollen finanziell abgesichert und die Arbeitsplätze für die Zukunft erhalten werden.” Dazu Prof.-Dr. Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: “Wir haben mit der heute unterzeichneten Betriebsvereinbarung einen guten, solidarischen Rahmen für die nächste Zeit vereinbart.

Wir müssen jetzt flexibel agieren können und haben die Aufgabe, in den kommenden Wochen und Monaten für eine stabile Grundversorgung der Hauptstadtregion zu sorgen. Als eine der wichtigsten Infrastrukturen wird auf uns als Flughafenbetreiber viel Verantwortung liegen, wenn die Wirtschaft nach dieser großen, weltweiten Krise langsam wieder Tritt fasst.”

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