Montag, 28.09.2020 10:42 Uhr

Die Passagierzahl in Schönefeld und Tegel steigt

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Berlin, 01.09.2020, 17:51 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 4518x gelesen
Flughafen Berlin-Tegel
Flughafen Berlin-Tegel  Bild: tagesspiegel.de

Berlin [ENA] Die Zahl der Passagiere in Schönefeld und Tegel steigt weiter an. Im Juli 2020 waren es vier Mal so viele Fluggäste als im Juni 2020. Insgesamt fertigten beide Flughäfen im Juli 2020 rund 693 800 Fluggäste ab. Das waren mehr als vier Mal so viele als im Vormonat Juni 2020 mit 167 891 Passagieren.

In Tegel starteten und landeten im Juli 2020 rund 465 300 Fluggäste. In Schönefeld waren es dagegen nur die Hälfte insgesamt 228 500 Fluggäste. Damit liegen die Fluggastzahlen mit einem Minus von 79 % aber immer noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. Seit Ende Juli 2020 können sich Reiserückkehrer direkt an den Flughäfen Schönefeld und Tegel auf das Corona-Virus testen lassen. Dieses Angebot nahmen bisher mehrere hundert Menschen täglich freiwillig in Anspruch. An beiden Flughäfen laufen verstärkt die Vorbereitungen - mit Erfolg – für die von der Bundesregierung angekündigte Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten. Dafür werden in Schönefeld als auch in Tegel große Terminalbereiche genutzt.

Prof.-Dr. Ing. Engelbert Lütke Daldrup

Prof.-Dr. Ing. Engelbert Lütke Daldrup , Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, erklärte dazu: “Die steigenden Fluggastzahlen zeigen, dass das Vertrauen in die Prozesse an den Flughäfen und bei den Airlines zu- nimmt. Die Corona-Teststellen spielen dabei eine wichtige Rolle. Schon jetzt lassen sich täglich mehrere hundert Passagiere freiwillig testen. Wir gehen davon aus, dass auch die verpflichtenden Tests auf hohe Akzeptanz stoßen und so das Fliegen für alle ein Stück sicherer machen.”

Informationen zum Umsetzen von Schallschutz am BER:

Zusätzlich zu den in rund 13 000 Fällen zugesagten Schallschutzmaßnahmen haben mehr als 7000 Haushalte von der FBB die Zusage über eine Entschädigungszahlung erhalten. Diese wird fällig, wenn die Kosten der Schallschutzmaßnahmen mehr als 30 % des Verkehrswertes des Objektes betragen. Über die Verwendung der Entschädigungen können die Anwohnerinnen und Anwohner frei entscheiden. Die FBB wirbt dafür, das Geld für Schallschutzmaßnahmen zu verwenden und bietet dafür eine kostenfreie Beratung an. Fragen und Hinweise können per Mail: schallschutz_kontakt@berlin-airport.de gerichtet werden. Weitere Informationen zum Schallschutzprogramm BER gibt es auch unter schallschutz.berlin-airport.de.

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