Donnerstag, 13.08.2020 16:56 Uhr

Statement der Jungen Union: “Qualität statt Quote!”

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 14.07.2020, 17:26 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 4908x gelesen
Die neue Vorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt Anna Kreye
Die neue Vorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt Anna Kreye  Bild: cdulsa.de

Magdeburg [ENA] Die Junge Union Sachsen-Anhalt erklärt in ihrem Statement: “Qualität statt Quote!”. Das Eingehen von Kompromissen ist in einer Partei, in der unterschiedlichste Interessen aufeinandertreffen, grundsätzlich richtig und wichtig. Schon immer hat die CDU um die besten Lösungen gerungen.

Den ausgehandelten Kompromissvorschlag der Struktur- und Satzungskommission der CDU Deutschlands lehnt die Junge Union Sachsen-Anhalt in der aktuellen Fassung jedoch ab. In diesem Zusammenhang erklärte Anna Kreye, die Landesvorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt: “Mit Recht wird beklagt, dass der Frauenanteil in der CDU viel zu gering ist. Die Korrektur dessen darf jedoch nicht eine faktische Vorwegnahme innerparteilicher Wahlergebnisse sein.

Ausgeprägte und kontroverse Diskussionskultur

Ich möchte mich nicht als Quotenfrau abstempeln lassen müssen, sondern durch persönlichen Einsatz, politische Inhalte und eigene Meinungen überzeugen.” Ergänzend äußerte der stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt, Michel Kleinhans: “Eine ausgeprägte und kontroverse Diskussionskultur ist ein Markenzeichen der Volkspartei CDU. Daher ist es richtig, dass wir den vorliegenden Vorschlag jetzt kritisch diskutieren und uns der Debatte nicht verschließen. Aktuell wiederspricht dieser jedoch dem Gedanken unserer repräsentativen Demokratie und unserer Überzeugung, dass Leistung sich lohnen muss. Eine pauschale Quotierung lehnen wir daher ab.”

Keine Rechtfertigung für eine verbindliche Quote

Die Junge Union Sachsen-Anhalt erachtet den Anteil sowohl von jungen Menschen als auch von Frauen in der CDU weiterhin als gering. “Dies allein rechtfertigt die Einführung einer verbindlichen Quote jedoch nicht. Die Junge Union Sachsen-Anhalt ist überzeugt, dass wir viel mehr auf andere Ideen setzen sollten, mehr junge Menschen und Frauen für politisches Engagement zu begeistern. Dazu gehören unserer Meinung nach u.a. der Ausbau familienfreundlicher Formate und die Etablierung etwaiger Unterstützungsprogramme für junge Menschen und Frauen in allen Landesverbänden”, so der abschließende Appell von Anna Kreye als Vorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt.

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