Montag, 22.07.2019 02:19 Uhr

Schülerstreik gegen Klimapolitik

Verantwortlicher Autor: Wolfgang Weichert Stuttgart, 19.01.2019, 01:21 Uhr
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Schülerstreik
Schülerstreik "Fridays For Future" Stuttgart 18.01.2019  Bild: Wolfgang Weichert

Stuttgart [ENA] Tausende Schüler sind an diesem Freitag (18.01.2019) in Baden-Württemberg für eine sinnvollere Klimapolitik auf die Straße gegangen. „Wir schwänzen nicht, wir streiken“ skandieren die rund 200 Teilnehmer in Stuttgart (laut Polizei waren es rund 150 Teilnehmer).

Die Bewegung „Fridays For Future“ hatte an diesem Freitag bundesweit zu Schülerstreiks aufgerufen. In Freiburg folgten über 3.500 Schüler diesem Aufruf. In Tübingen waren es circa 400 und hier in Stuttgart noch circa 200 Teilnehmer. Das ist der Aufstand der Jugend. "Viva la Krevolution" ist aus dem Megafon zu hören. Um 11:00 Uhr trafen sich die Schüler auf dem Stuttgarter Marktplatz. Von dort ging es dann um 12:30 Uhr zum Schlossplatz, wo ebenfalls eine Kundgebung stattfand.

Ein Statement der Schüler: "Wir sind die Jugend von heute und die Gesellschaft von morgen. Und wir werden morgen die Verantwortung tragen, für das, was ihr heute entscheidet. Wir sind Entwicklung, und wir werden nicht bis morgen warten, dass unsere Stimme gehört wird. Deswegen, stehen wir heute auf. Das ist der Aufstand der Jugend! Wir werden solange rufen, bis man uns hört. Heute, auf den Straßen und Plätzen, Morgen, in den Ministerien und in den Herzen der Menschen. Die Zeit ist gekommen, dass die Jugend von heute mitentscheidet über das, was morgen gilt. Was wir heute fordern, ist der Austausch zwischen den Generationen und gemeinsame Verantwortung auf dem Weg Richtung Morgen.

Wir bauen uns eine Welt, in der viele möglich sind, die oberste Prämisse, ist das glückliche Kind. Viva la Krevolution!" -Statement Ende- So sehen die Schüler den Grund warum sie jetzt immer freitags streiken möchten. Es gibt keine feste Strukturen bei der Organisation der Streiks. Meist wird über den sozialen Medien wie facebook oder Whats App zu den Terminen und Veranstaltungen aufgerufen. Leider werden die Schüler von vielen Zeitungen falsch zitiert. Die einen schreiben von Schulschwänzen, die anderen schreiben, die Schüler rufen "Viva la revolución". Nein, die Schüler sehen ihren Protest als Schulstreik und das zitierte Motto lautet: "Viva la Krevolution!". So kann das Miteinander unter den Generationen nicht klappen.

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