Donnerstag, 13.08.2020 16:47 Uhr

Junge Union Sachsen-Anhalts fordert Rettung der Wälder

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 27.04.2020, 18:18 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5653x gelesen
Waldsterben im Harz
Waldsterben im Harz  Bild: pixabay.com

Magdeburg [ENA] Die Forstwirtschaft in Deutschland zeigt sich besorgt über die zunehmende Anzahl der großflächigen Waldbrände. So unter anderem in Brandenburg, Baden-Würtemberg und Nordrhein-Westphalen. Aber es gibt auch noch weitere waldsterbende Sorgen. So warnte jüngst der Waldbesitzerverband...

...in einer Stellungnahme gegenüber der Deutschen Presseagentur erneut vor einer immensen Beschleunigung des Waldsterbens. Das wird besonders beschleunigt, auch durch das Zusammenspiel noch vorhandener Borkenkäferpopulation, geringem Niederschlag, aber auch durch den fehlenden Absatzmarkt für Holz durch die Corona-Pandemie. Darum fordert die Junge Union Sachsen-Anhalts die Rettung der Wälder unseres Landes.

Borkenkäferlarve

Forderung der Jungen Union Sachsen-Anhalt

Hierzu erklärte die Landesvorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt Anna Kreye: “Rund ein Viertel der Landesfläche Sachsen-Anhalts war von Wäldern bedeckt und sorgte für ein schönes und abwechslungsreiches Landschaftsbild. Von den Auswirkungen der bisherigen Invasion des Borkenkäfers haben wir uns im vergangenen Herbst auf unserer alljährlichen Brockenwanderung ein Bild machen können. Anstatt spießender Wälder und sattem Grün haben wir dort nur noch tote Bäume und tristes Grau vor- gefunden. Sollten wir unseren Wald weiterhin derart stiefmütterlich behandeln, wird bereits unsere Generation in Kürze er- leben, welches Bild unser Bundesland ohne intakte Baumvegetation zeichnen wird.”

Anna Kreye - Landesvorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt

Rückgewinnung des Waldes mit der Forstwirtschaft

Aus dem Grunde fordert die Junge Union Sachsen-Anhalt die Landesregierung deshalb dazu auf, schnellstmöglich zu handeln und entsprechende Mittel bereitzustellen, um die Beräumung und Wiederaufforstung sowie einen standortgerechten Waldumbau zu ermöglichen. “Eine Rückgewinnung unseres Waldes kann nur Hand in Hand mit der Forstwirtschaft geschehen und erfordert stärkeres Gehör der Menschen in den Ausschüssen der Landkreise. Gemeinsam müssen wir u.a. Sorge dafür tragen, dass eine Endbürokratisierung der Zulassung von Pflanzenschutz- mitteln stattfindet, die Aufforstungsförderung standortspezifisch und fachlich fundiert erfolgt.

Außerdem müssten Baumarten wie z.B. die Robinie, die Roteiche und die Douglasie Berücksichtigung finden”, ergänzt Jonas Döhring, Beisitzer im Landesvorstand und dort federführend mit den Themen Umwelt und Landwirtschaft betraut.

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