Sonntag, 16.12.2018 19:09 Uhr

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 14.11.2018, 15:56 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Behrens Bericht 5286x gelesen
Frauen der Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt
Frauen der Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt  Bild: fulsa.de

Magdeburg [ENA] Ein denkwürdiges Jubiläum: Seit 100 Jahren können die Frauen in Deutschland wählen und gewählt werden. Aus diesem Grunde trafen die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) u.a. mit Franziska Giffey (SPD), Manuela Schwesig (SPD) und Rita Süssmuth (CDU)...

...und Christine Bergmann (SPD) sich im Deutschen Historischen Museum in Berlin, um diesen Ehrentag speziell zu würdigen. Diese hochrangigen Politikerinnen forderten u.a. eine Erhöhung des Frauenanteils in Deutschland. "Wir werden auch hier neue Wege beschreiten müssen", stellte die Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Festakt zur Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren fest.

Treffen des Landesvorstandes der Frauenunion

Auch parallel zu diesem Anlass trafen sich der Landesvorstand der Frauenunion Sachsen-Anhalts mit Beteiligung von Innenminister Holger Stahlknecht - MdL unter dem Motto: "Gemeinsam stark - Geteilte Macht ist doppelte Macht" Im Dialog mit den Frauen der Vereinigung unterstrich er seine klare Position auf allen politischen Ebenen. Zusammen mit der Landesvorsitzenden der Frauenunion Sabine Wölfer ermutigte er die Frauen, sich stärker einzubringen und als Kandidatinnen in den Wahlkreisen (insbesondere in den freien Wahlkreisen) nominieren zu lassen und somit "den weiblichen Blick" auf die Politik einzubringen.

Sabine Wölfer, CDU - Landesvorsitzende der Frauenunion

Mehr Augenmerk auf fachliche Konzeptionen

Holger Stahlknecht MdL wird als Landesvorsitzender den fachlichen und strategischen Konzeptionen mehr Aufmerksamkeit schenken. "Die Fachkompetenzen und die politischen Themen der Frauen sind besonders wichtig in einer demokratischen Partei, um das breit gefächerte Spektrum an Themen und Inhalten voll umfänglich abdecken zu können", so Stahlknecht. Eine derartige Ansicht kann auch die Landesvorsitzende der Frauenunion, Sabine Wölfer, bestätigen: "Starke Frauen stehen für eine starke Gesellschaft. Es ist Zeit, für eine tatsächlich gelebte Gleichberechtigung."

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